"Fickileaks": Larry Flynt bezahlt eine Million Dollar für Sexskandal

Skandal-Aktion in den USA: Der Verleger des Sexmagazins „Hustler“ will demjenigen eine Million Dollar Finderlohn bezahlen, der einem hohen US-Politiker einen Sexskandal nachweist.

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Nicht nur berühmt sondern auch berüchtigt ist Larry Flynt. Der Verleger des amerikanischen Schmuddelblatts "Hustler"_ (geschätzte Auflage: 500.000) macht jetzt mit einer zwielichtigen PR-Aktion von sich reden. Flynt belohnt denjenigen mit bis zu 1 Million Dollar, der einem Senator, Kongressabgeordneten oder hohem Regierungsbeamten der USA "Untreue, sexuelles Fehlverhalten oder Korruption“"nachweist.

Um potentielle Whistleblower anzuwerben, hat der Porno-Mogul am 4. März eine ganzseitige Anzeige in der Sonntagausgabe der "Washington Post" geschaltet. Darin gibt er lediglich eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer an. Sollte die Redaktion des "Hustler" die Geschichte nach erfolgreicher Prüfung veröffentlichen, will Flynt dem Maulwurf bis zu eine Million Dollar überweisen. Das ist zumindest originell, findet auch der "Business Punk" und hat den passenden Namen für die Aktion parat: "Fickileaks".

Dass Flynt Politikern gerne eins auswischt, ist bekannt. Schon in den Jahren 2011, 2007 und 1998 suchte er mit seiner Kopfgeld-Methode nach Sex-Affären. Der Sex-Verleger gilt als erklärter Gegner der Republikaner und hat 2011 gezielt beim republikanischen Präsidentschaftskandidaten Rick Perry nach schmutziger Wäsche gefahndet. Allerdings ohne Erfolg. Den hatte der Schmuddelverleger 1998 wiederum bei Bob Livingston, der aufgrund der berechtigten Sex-Vorwürfe Flynts seine Kandidatur für den Posten als Sprechers des Repräsentantenhauses zurückzog.


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