HBO kämpft seit Jahren damit, Handlungen neuer Folgen seiner beliebtesten Serie geheim zu halten und deren illegale Verbreitung zu verhindern. Aus der fünften Staffel von "Game of Thrones" waren etwa vier Folgen vorab im Internet aufgetaucht, nachdem DVDs für Rezensionen an die Presse und Branchen-Insider verschickt worden waren. Das mehrfach ausgezeichnete Fantasy-Drama war Mitte Juli in die siebte Staffel (mit nur noch sieben Folgen) gestartet. Nach Staffel acht im kommenden Jahr ist die Verfilmung von George R.R. Martins "Lied von Eis und Feuer" zu Ende.

In Deutschland zeigt Sky jeweils die Erstausstrahlung. Die dritte Folge am 31. Juli war die bislang stärkste, seit es den Pay-TV-Kanal Sky Atlantic gibt: 520.000 Zuschauer waren linear dabei. Folge vier am 7. August schauten 380.000 um 20.15 Uhr - mit 3,6 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten (über alle Verbreitungswege am 7. August: 880.000 Kontakte).

Linear und non-linear kommt die siebte Staffel auf den Sky-Kanälen nach drei Wochen auf insgesamt rund 6 Millionen Kontakte - gut dreimal so viele wie zum selben Zeitpunkt in Staffel sechs (1,85 Mio.). Der non-lineare Anteil der GoT-Zuschauer liegt dem Medienkonzern zufolge aktuell bei 46 Prozent. (sh/dpa)


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.