Heidi Klum beschert "Chatter" ein teures Nachspiel

In deutschen Medien dürfen die Kinder der Moderatorin von "Germany’s Next Topmodel“, Heidi Klum, nicht ungepixelt gezeigt werden. Wer dies nicht respektiert, muss zahlen. So geschehen beim Klatschmagazin "Chatter".

Text: Lisa Priller-Gebhardt

In deutschen Medien dürfen die Kinder der Moderatorin von "Germany’s Next Topmodel“, Heidi Klum, nicht ungepixelt gezeigt werden. Wer dies nicht respektiert, muss zahlen. Das bekommt nun die mittlerweile eingestellte Gossip-Zeitschrift "Chatter“ zu spüren. Eine Verlagssprecherin bestätigt, dass zwischen "Chatter“ und Klum eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde. Das Haus Burda zahle "eine fünfstellige Summe“.

Auf dem Titel der Ausgabe 37 rätselte Chefredakteur Robert Pölzer: "Wer ist wirklich der Vater der kleinen Leni?“ und veröffentlichte dazu mehrere Fotos mit Klein-Leni. Die Schreiben von Klums Anwälten an den neu gegründeten Verlag in Offenburg, der Entertainment Magazine Division, eine 100-prozentige Tochter von Hubert Burda Media, trudelten schon umgehend ins Haus. Gerüchte, nach denen Klum folglich ihren Auftritt bei der "Bambi-Verleihung“ abgesagt hätte, haben sich nicht bestätigt.


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.