Vox-TV-Koch :
Henssler zieht es in die Late Night

Der Vox-Fernsehkoch Steffen Henssler bezeichnet sich im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" nämlich als "Rampensau". Am Konzept werde schon gearbeitet.

Text: W&V Redaktion

Steffen Henssler ließ sich jeden Sonntag von seinen Gästen "grillen". Nun sehnt sich die "Rampensau" nach frechem Nachtprogramm.
Steffen Henssler ließ sich jeden Sonntag von seinen Gästen "grillen". Nun sehnt sich die "Rampensau" nach frechem Nachtprogramm.

Der Vox-Fernsehkoch Steffen Henssler würde gern eine Late-Night-Show moderieren: "Das Fernziel ist eine Late-Night-Show, ganz klar. Ich liebe das, was die Amerikaner machen", sagte er der "Welt am Sonntag". Er und sein Team arbeiteten bereits an einem Konzept. Dass es als schwieriges TV-Format gilt, schreckt ihn nicht ab. Wer am Feuer stehe, könne sich eben auch verbrennen, sagte er der Zeitung. Er habe schon viele Angebote etwa für Spiel- und Quizshows bekommen, aber bisher alles abgesagt.

Für den Privatsender Vox ist Henssler in der Kochshow "Grill den Henssler" zu sehen. Dabei müssen drei prominente Hobby-Köche in verschiedenen Runden den Profikoch am Herd besiegen, um ein Preisgeld für einen guten Zweck zu kassieren.

Stets bescherte die Show dem Kölner Sender schöne Quoten - und oft Platzierungen vor den Konkurrenzprogrammen bei RTL, ProSieben und Sat.1 - allerdings setzte die Sonntagsprogrammierung von "The Voice of Germany" (Sat.1) dem beliebten Format zuletzt zu. Anfang Oktober erreichte Henssler einmal sogar 2,71 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent) - ab Ende Oktober fiel die Sehbeteiligung dann allerdings und pendelte sich bei 6 bis 7 Prozent ein. Auch weil rund 3 Millionen (etwa 9 bis 10 Prozent) der Zuschauer bei "The Voice" einschalteten.

Und nun also Late Night? Henssler hat keine Scheu vor der Kamera. Er sei halt eine Rampensau, sagte er der "Welt am Sonntag". "Ich bin einer, der immer Vollgas gibt."

Vielleicht sehen wir den Koch also bald als deutsche Version von John Oliver und Jimmy Kimmel beziehungsweise Nachfolger von Harald Schmidt? (W&V/dpa)


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