Branchen-News in Kürze :
Herrmanns Mediennotizen

Frankfurter Allgemeine mit Juristen-FAZ, Zukunft der Formel 1 bei RTL noch offen, MDR macht "In aller Freundschaft" als Webserie, solider Grusel-"Tatort" im Ersten.

Text: Susanne Herrmann

FAZ Einspruch gibt es im Digitalabo täglich.
FAZ Einspruch gibt es im Digitalabo täglich.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Eine digitale Juristen-FAZ bringt nun die Frankfurter Allgemeine heraus. "FAZ Einspruch" soll einen schnellen Überblick zu den juristischen Themen der Zeitung bieten und richtet sich an Juristen und Studierende, die ihren Horizont über die Grenzen ihrer Rechtsdisziplin hinaus erweitern wollen, sowie an Interessierte. Tägliche Digitalausgaben sechsmal pro Woche liefern die juristischen Beiträge aus der aktuellen FAZ auf einen Blick, immer mittwochs gibt es außerdem das "Einspruch Magazin" mit exklusiven Berichten, Meinungen und Hintergrundartikeln. Verbreitet wird Einspruch per App, Web-Ausgabe und als E-Mail-Newsletter. Das Digitalpaket kostet für Neukunden 14,90 bzw. 19,90 Euro (mit und ohne Mindestlaufzeit), für F.A.Z. Abonnenten ab 9,90 Euro pro Monat, Studenten zahlen 4,90 Euro. (Unternehmen)

RTL. Die Zukunft der Formel 1 bei den Kölnern ist noch offen. Der Vertrag zwischen dem Sender und der Formula One World Championchip Limited endet mit dem Saisonabschluss. "Die Verhandlungen dazu laufen", teilte der RTL mit. Und zog nach Ende der aktuellen Saison trotz leicht gesunkener Einschaltquoten ein positives Fazit. Durchschnittlich 4,39 Millionen Zuschauer sahen die 20 Rennen bei RTL - im Mittel etwa 130000 Menschen weniger als in der Vorsaison. "Vor dem Hintergrund, dass die Spannung in der Formel 1 am Ende etwas abfiel, sind wir mit den Quoten 2017 sehr zufrieden", sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe. Lewis Hamilton stand als Weltmeister schon im drittletzten Saisonlauf fest. (dpa)

MDR. Bringt seinen Serienerfolg "In aller Freundschaft" ins Netz. Die Krankenhaussoap, die in der ARD ausgestrahlt wird, zeigt ab 12. Dezember täglich die ersten fünf Folgen einer zehnteiligen Webserie online. Vom 19. Dezember an gibt es die zweiten fünf Episoden zu sehen. Zentrales Thema der zehn Folgen à drei Minuten ist laut MDR: Was beflügelt die Fantasie der Zuschauer mehr als die Frage, was die "In aller Freundschaft"-Familie macht, wenn es Nacht wird in der Sachsenklinik, die Lichter ausgehen und die eigentliche Arbeit getan ist? Im Mittelpunkt steht der neue Nachtpförtner der Klinik, Tom Fichte (Bastian Reiber). (dpa)

TV-Quoten. Eine ordentliche Einschaltquote gab es für den Grusel-"Tatort" am Sonntagabend: 7,99 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 21,8 Prozent) verfolgten ab 20.15 Uhr im Ersten den Film "Böser Boden", einen Krimi mit Grusel- und Horroreffekten. Die "Tagesschau" um 20 Uhr hatten zuvor 6,93 Millionen Zuschauer (20,0 Prozent) allein im Ersten gesehen. Anne Wills Polit-Talkshow im Anschluss an den "Tatort" um 21.45 Uhr zum Thema "Regierungsbildung extra-schwer - wie geht es weiter in Berlin?" sahen 3,78 Millionen Menschen (13,0 Prozent). Das ZDF-Melodram "Ein Sommer im Allgäu" schalteten 5,43 Millionen Zuschauer (14,8 Prozent) zur Hauptsendezeit ein. Die Sat.1-Castingshow "The Voice of Germany" brachte es auf 3,45 Millionen Zuschauer (10,3 Prozent) - eine Woche zuvor waren es noch 3,82 Millionen. Der ProSieben-Katastrophenfilm "San Andreas" hatte 2,79 Millionen Zuschauer (8,3 Prozent), der RTL-Fantasyfilm "Avengers: Age of Ultron" 2,31 Millionen (7,1 Prozent), die Vox-Show "Grill den Star" 1,37 Millionen (4,6 Prozent) und das RTL II-Militärdrama "Das Tribunal" 0,70 Millionen (2,1 Prozent). Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn bei den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent auf Platz eins. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. (dpa)


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.