Axel Springer :
Immobiliengewinne steckt Springer ins Digitale

Der Medienkonzern Axel Springer verkauft seinen Berliner Neubau und die nahegelegene Axel-Springer-Passage für 755 Millionen Euro. 

Text: W&V Redaktion

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Der Springer-Neubau im Herzen Berlins soll Ende 2019 beendet sein. Von dem Prestigeobjekt trennt sich der Medienkonzern.
Der Springer-Neubau im Herzen Berlins soll Ende 2019 beendet sein. Von dem Prestigeobjekt trennt sich der Medienkonzern.

Mit dem Verkauf verschaffe sich Axel Springer zusätzliches Geld für Investitionen in das digitale Geschäft, erklärte Finanzvorstand Julian Deutz. Der Verkaufspreis liege deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.

Käufer des Neubaus mit 13 Stockwerken, der Ende 2019 fertig werden soll, sei der Norwegische Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management, teilte der Konzern mit. Die vor 13 Jahren eröffnete Axel-Springer-Passage geht an einen Fonds der Finanzinvestoren Blackstone und Quincap Investment Partners.

Den Neubau am ehemaligen Berliner Mauerstreifen mit 52.200 Quadratmetern Gesamtmietfläche, entworfen vom niederländischen Star-Architekten Rem Koolhaas, will Axel Springer langfristig zurückmieten. Julian Deutz: "Der Axel-Springer-Neubau ist für uns wichtig, um den kulturellen Wandel des Unternehmens zu vertiefen. Ob wir das Gebäude besitzen oder mieten, ist dabei unerheblich."

In der Axel-Springer-Passage, die mit 52.700 Quadratmetern ähnlich groß ist, will das Unternehmen den wesentlichen Teil der Fläche bis Ende 2020 nutzen.  (mit dpa)


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