Klick mich :
Julia Schramm: Wir kapieren es nicht mehr. Und Ihr?

Ekelhaft, doch nicht ekelhaft, geistiges Eigentum, materielles Eigentum, immaterielles Eigentum: Die Debatte um Julia Schramm und den Irgendwie-dann-doch-nicht-gemeinfreien Roman "Klick mich" begreift kein Mensch mehr. Wir auch nicht. Die vier entscheidenden Fragen und warum sie keiner beantworten will.

Text: W&V Redaktion

Ekelhaft, doch nicht ekelhaft, geistiges Eigentum, materielles Eigentum, immaterielles Eigentum: Die Debatte um Julia Schramm und den Irgendwie-dann-doch-nicht-gemeinfreien Roman "Klick mich" begreift kein Mensch mehr. Wir auch nicht. Darum wollen wir einfach nur wissen:

1. Ist es für Piraten legitim, ein gerade veröffentlichtes Buch zu kopieren und kostenlos zum Download anzubieten?

2. Wenn es aus Sicht der Piraten legitim ist, warum geht Julia Schramm dagegen vor?

3. Wenn es aus Sicht der Piraten nicht legitim ist, wo ist dann das Problem?

4. Und wo wir schon bei Thema sind, liebe Piraten. Wenn nichtkommerzielles Kopieren in Zukunft erlaubt ist: Wie nichtkommerziell kann eine digitale Kopie sein, die weltweit verbreitet werden kann und dadurch unweigerlich mit dem ursprünglichen Werk konkurriert?

Mehrfach haben wir bei den Piraten nachgefragt - klare Antworten gab es leider nicht. Dafür jede Menge Hinweise auf Parteiprogramme und natürlich sehr viele Links. Selbst ansonsten sehr meinungsstarke Branchenköpfe, die mit den Piraten sympathisieren, erklärten wortreich und sehr ausführlich, warum sie gerade keine Zeit für so ein "äußerst komplexes Thema" haben.

Konstruktive Hinweise, die Licht ins Dunkel dieser Debatte bringen können, nehmen wir gerne entgegen. Sehr gerne über die untenstehende Kommentarfunktion. Vielen Dank. (fz/kh).


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