"Glamour" Shopping-Week - Fallstudie :
Männer dürfen mit auf "Glamour"-Schnäppchenjagd

Die "Shopping-Week", die der Condé-Nast-Titel seit Mai 2007 veranstaltet, ist für Schnäppchenjägerinnen zweimal im Jahr ein fixer Termin. In diesem Frühjahr gibt es eine Änderung: Bei der nächsten Shopping-Week sind auch Produkte und Dienstleistungen für die männliche Zielgruppe im Angebot.

Text: Manuela Pauker

18. Jan. 2017

Die App zur "Glamour"-Shopping-Week: ein Erfolgsmodell für Condé Nast.
Die App zur "Glamour"-Shopping-Week: ein Erfolgsmodell für Condé Nast.

Die "Shopping-Week", die der Condé Nast-Titel "Glamour" seit Mai 2007 veranstaltet, ist für Schnäppchenjägerinnen zweimal im Jahr ein fixer Termin. In diesem Frühjahr gibt es aber eine Änderung, bei der erstmals auch die Herren angesprochen werden: Bei der nächsten Shopping-Week, die voraussichtlich Anfang April über die Bühne geht, sind auch Produkte und Dienstleistungen für die männliche Zielgruppe im Angebot.

Ein Punkt, der im Rahmen der Weiterentwicklung des Events entdeckt worden war. Welche Shops und Anbieter mitmachen werden, ist bislang noch offen – das Angebot dürfte sich aber stark am Damenprogramm orientieren: Fashion, Beauty und Dienstleistungen.

Die Reichweite der Aktion "Shopping-Week" kann sich sehen lassen. (erhoben im Oktober 2016/Condé Nast)

Die Reichweite der Aktion "Shopping-Week" kann sich sehen lassen. (erhoben im Oktober 2016/Condé Nast)

Entwicklung mit Design Thinking

Für die Weiterentwicklung der Shopping Week ist bei Condé Nast seit 2015 das hauseigene Innovation Lab zuständig. Ein eigenes Team nutzt dafür die allgemein immer beliebter werdende Kreativmethode des Design Thinking, bei der kleine Teams mit Mitarbeitern aus den verschiedensten Bereichen schnell vorzeigbare Resultate erzielen (sollen).

Im Falle der "Glamour"-Shopping-Week-App hat das funktioniert, wie die Case Study zeigt: Während der jüngsten Shopping Week, die vom 9. September bis 8. Oktober 2016 stattfand, wurden 280.000 aktive Nutzer registriert, die es auf insgesamt eine Millionen Visits und 29000 In-App-Käufe (inklusive E-Paper) brachten.

Die App von "Glamour" bietet verschiedene Vorteile beim Einkaufen. (Foto: Condé Nast)

Die App von "Glamour" bietet verschiedene Vorteile beim Einkaufen. (Foto: Condé Nast)

Was Design Thinking für die "Glamour"-App sonst noch bewirkt hat, ist in der aktuellen W&V 3/17 (erschienen am 16. Januar) nachzulesen.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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