"Mamy’s Place" ist pleite

Der Verlag hinter der Frauenzeitschrift "Mamy’s Place" ist insolvent. Es ist das Ende einer Reihe von Querelen um die Mama-Titel...

Text: Frank Zimmer

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Die im vergangenen Jahr gestartete Hamburger Women’s Ministry Verlag und Medien GmbH ist zahlungsunfähig. Die Geschäftsführerinnen Ilka Wirdemann und Petra Boldt mussten Ende Juli beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz anmelden (Az. 67g IN 267/12). Damit ist auch das Ende der Frauenzeitschrift "Mamy’s Place" besiegelt. Das berichtet der W&V-Schwestertitel "Kontakter" (EVT: 06.08.).

Die Zeitschrift war im vergangenen Mai als Nachfolgemagazin von "Mama’s Life" des Verlags Vikant Publishing an den Start gegangen. Wegen inhaltlicher Differenzen hatte das gesamte Team um Boldt und Wirdemann den Verlag verlassen und die Zeitschrift "Mamy’s Place "gegründet. Wenig später musste Vikant Insolvenz anmelden.

Als vorläufige Insolvenzverwalterin wurde Sylvia Fiebig vom Hamburger Büro der Kanzlei White & Case berufen. Dort heißt es, dass von der Insolvenz keine Angestellten betroffen seien, weil der Verlag ausschließlich mit freien Mitarbeitern gearbeitet habe. Nähere Angaben zum Verfahren oder zur Höhe der Schulden wurden nicht gemacht. Die für den 28. Juli geplante Ausgabe konnte aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten nicht mehr erscheinen. Auf der Facebook-Seite des Magazins begründet der Verlag das Ende des Titels damit, dass es nicht gelungen sei, einen passenden Investor zu finden.


Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor („Der Social-Media-Rausch“) und Gelegenheitsblogger. Interessiert sich für digitale Kommunikation und Design Thinking. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.



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