Das klingt unglaublich? Hier geht's zum Video der Welt.

Nicht nur im Netz, sogar unter dem Video auf der Welt-Webseite selbst hagelte es Kritik für den Beitrag Gersemanns. Viel Spott und Unverständnis gab es außerdem auf Twitter, ebenso Spekulationen darüber, wie der Kommentar zu erklären sei:

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Immerhin, die Welt ist eine vielfältige: Inzwischen konterte der leitende Wirtschaftsredakteur Holger Zschäpitz mit "Steueroasen sind asozial".

Das immerhin dürfte den Vorwurf entkräften, man sei bei Springer lediglich sauer, dass die brisanten Papiere der Konkurrenz aus München zugespielt wurden und nicht dem Haus von Welt und Bild.

... und ein wütender Apple-Fan

Inzwischen legte sich Wolfgang Krach, Chefredakteuer der SZ, wegen der Steuersparpolitik des Konzerns in einem offenen Brief mit Apple-Chef Tim Cook an - obwohl bekennender Fan und Nutzer der Produkte von Apple. Den  Paradise Papers zufolge hat Apple, das gern über Transparenz und moralische Verantwortung spricht, über auf Steuerersparnis spezialisierte Kanzleien wie Appleby Firmenkonstrukte eingerichtet, die dem Tech-Konzern ermöglichten, außerhalb der USA nur zwischen einem und sieben Prozent Steuern zu zahlen - auf Gewinne von bis zu 44 Mrd. Dollar.

Krach: "Warum erheben Sie den Anspruch, in einem Land keine Steuern zu bezahlen? Wollten Sie diese Null-Besteuerung zur Voraussetzung dafür machen, dass Sie sich dort niederlassen? Mit welchem Recht?" Der SZ-Chefredakteur fordert Cook dazu auf, auf diese und andere Fragen Antworten zu geben. "Apple macht für sich geltend, ein transparentes Unternehmen zu sein. Wenn dem so ist, gibt es doch keinen Grund, weiterhin zu schweigen, oder?"

Der Verlag Werben & Verkaufen ist ein Tochterunternehmen des Süddeutschen Verlages, in dem die SZ erscheint.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.