Umstritten sind die GXL-Zahlen zudem, weil sie maßgeblich von den US-Konzernen Google und Facebook finanziert werden. Die Digital-Multis nutzen die Daten, um die bessere Wirkung ihrer Werbeangebote zu belegen. Auch dies stieß zuletzt immer wieder auf heftige Kritik der TV-Vermarkter.

Agenturen arbeiten mit den GXL-Zahlen, weil sie „im Hinblick auf Werbewirkung wichtig“ seien, erklärt OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz gegenüber W&V und betont: „Es geht nicht darum, eine zweite Reichweitenwährung oder ein weiteres Planungstool aufzubauen und gegen die Daten der AGF zu positionieren“.

Die höchste Relevanz für die Mediaplaner haben laut der OMG-Umfrage die Reichweitenzahlen des Allmedia-Dachs Agma (80 Prozent). Etwas weniger wichtig nehmen die Agenturen die Zahlen der Agof (65 Prozent), der IVW Print (45 Prozent) und der Online-IVW (30 Prozent).


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.


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