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Mediennews kurz & knapp

+++ RT1 kommt zurück ins Digitalradio +++ HR genehmigt ARD-Bundesligavertrag +++ AP bekommt neuen Weltnachrichten-Chef +++ Macher von "Unsere Mütter, unsere Väter" vor Gericht +++ ARD beginnt mit "Gladbck"-Dreh +++

Text: W&V Redaktion

RT1 kommt ins DAB+ zurück.
RT1 kommt ins DAB+ zurück.

RT1 in the Mix. Ist wieder da. Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat der RT1 Digital Broadcast GmbH für "RT1 in the mix!" die Genehmigung im DAB+ Standard für den Großraum Augsburg erteilt. Damit feiert das Programm sein Comeback im Digitalradio, wo man bis 2012 vertreten war. Geschäftsführer Felix Kovac freut's, dass man die bundesweit vertretenen Fans wieder erreichen könne. Zielgruppe des Dance-Formats sind 10- bis 29-Jährige. RT1 Digital Broadcast mit Sitz in Augsburg ist ein Tochterunternehmen der RT1 Media Group im Verbund der Mediengruppe Pressedruck ("Augsburger Allgemeine", "Allgäuer Zeitung", "Main-Post", "Südkurier").

Bundesliga. Genehmigt: Der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks (HR) stimmt dem ARD-Vertrag zur Bundesliga zu. Alerdings üben die Gremien Kritik an den gestiegenen Rechtekosten. Es müsse darauf geachtet werden, dass die bestehenden Verhältnisse zwischen dem Anteil der Mittel für Fußballrechte und der anderer Sportarten im Wesentlichen beibehalten werden. Der Sportrechteetat dürfe in der nächsten Beitragsperiode 2017 bis 2020 nicht über die mittelfristige Finanzplanung hinaus ausgeweitet werden. Der HR-Verwaltungsrat beobachtet, dass die Forderungen der jeweiligen Rechteinhaber eine kaum mehr vertretbare Größenordnung erreicht haben, was dazu führe, dass die Kosten im Free-TV aus Beitragsmitteln und/oder Werbeeinnahmen kaum mehr refinanzierbar seien. Und über den wichtigen Fußball hinaus müssten für die Übertragung anderer Sportarten auch noch ausreichend finanzielle Mittel im Sportrechteetat und entsprechende Programmflächen übrig bleiben.

DPA/AP. Bestellt Andreas Schwitzer zum neuem Chef der AP-Weltnachrichten bei DPA. Der 37-Jährige übernimmt die Funktion zum 1. August von Verena Schmitt-Roschmann, die zur gleichen Zeit Büroleiterin in Brüssel wird. Schmitt-Roschmann hatte den Dienst mehr als drei Jahre geführt. Schwitzer sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen bei der "Tiroler Tageszeitung" in Innsbruck. 2013 stieß er zum Team der damals neugegründeten AP-Weltnachrichten. Der deutschsprachige Dienst stützt sich auf das weltweite Korrespondentennetz der Associated Press. Die beiden Newsdesks stehen in Berlin und in Sydney.

"Unsere Mütter, unsere Väter". Vor Gericht: Die Macher des ZDF-Dreiteilers müssen sich in Krakau verantworten. Zum Prozessauftakt sagte ein 92 Jahre alter Veteran der polnischen Heilsarmee aus. Er und der Weltverband der Soldaten der polnischen Heilsarmee werfen der Produktionsfirma Ufa Fiction und dem ZDF vor, mit der Serie über Deutsche im Zweiten Weltkrieg ihre Persönlichkeitsrechte verletzt zu haben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur PAP. Der Dreiteiler enthalte Szenen, die Polens Heilsarmee Mitschuld an Verbrechen gegen das jüdische Volk geben würden. Sie fordern eine Entschuldigung sowie etwa 6000 Euro Schadenersatz. Die Vertreter der Produzenten verwiesen auf die künstlerische Freiheit und forderten, die Vorwürfe fallenzulassen. "Unsere Mütter, unsere Väter" lief bei uns im März 2013.

"Gladbeck". Wird gedreht. Im TV-Zweiteiler über das Geiseldrama von Gladbeck für die ARD spielen unter anderem Ulrich Noethen und Martin Wuttke mit. Die Sendung über den Banküberfall im August 1988 und die anschließende mehrtägige Geiselnahme soll die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln erzählen und wird unter anderem in Köln, Gladbeck und Bremen gedreht. Ein Ausstrahlungsdatum ist noch nicht bekannt.


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