Vermarkterbündnis mit Regio-Targeting :
Mit Ad Audience regional buchen

Mit Regio-Targeting soll das Vermarkter-Bündnis Ad Audience zum "relevanten Player im Markt der regionalen Werbung" werden. Die Details. 

Text: Petra Schwegler

- keine Kommentare

Daten machen das regionale Angebot möglich, die Gestaltung liefert Ad Audience gleich mit.
Daten machen das regionale Angebot möglich, die Gestaltung liefert Ad Audience gleich mit.

Targeting-Spezialist Ad Audience verbessert die Treffsicherheit von Kampagnen und startet In-Page-Regio-Targeting. Will heißen: Das Joint Venture der Vermarkter G+J EMS, Burda Forward, IP Deutschland, iq digital, Media Impact und SevenOne Media bietet den Werbekunden fürs gesamte Portfolio an, ihre Werbung auf 5-stellige Postleitzahlen genau ausliefern zu lassen.

Durch Abgleich mit einer Datenbank könne geprüft werden, in welchem Postleitzahlen-Bereich sich ein Nutzer befinde. Datenschutzkonform würden die Daten zu keinem Zeitpunkt gespeichert, ein Rückschluss auf den User sei damit nicht möglich, heißt es in der Ankündigung.

"Wir sind in der Lage, Werbung auf einem reichweitenstarken und Brand-safen Portfolio regional auszusteuern", fasst Ad-Audience-Geschäftsführerin Meike Arendt die Neuerung zusammen. Zugleich würden die Gesellschafter durch Ad Audience "zu relevanten Playern im Markt der regionalen Werbung". Zuletzt hatte Mitgesellschafter SevenOne Media beziehungsweise Mutter ProSiebenSat.1 versucht, mit regionaler TV-Werbung ins Terrain vorzudringen. Das Projekt wurde auf Druck der Verleger weitgehend gestoppt, doch mit Digital Out–of-Home sind die Münchner vor Ort unter anderem für Zeitungshäuser und Radiosender zur Konkurrenz geworden.

Was Ad Audience fürs Regionale möglich macht

Für den Start ins Regio-Targeting hat sich Ad Audience auch im Bereich Service aufgestellt: Die Kunden können die Werbemittel bei den Münchner Datenspezialisten gestalten lassen. Entwickelt wurden dabei zwei neue Darstellungsformen: Neben dem Catalog Ad, das eine klassische Online-Verlängerung für das gängige digitale Prospekt darstellt, können Werbungtreibende künftig auch das Store Ad bei Ad Audience buchen. Letzteres kann so ausgespielt werden, dass der User beispielsweise die nächste Filiale eines Baumarktes - innerhalb seines Postleitzahlengebietes - angezeigt bekommt.

Das im April 2010 gestartete Vermarkterbündnis bündelt die Online-Reichweite seiner Gesellschafter sowie weiterer Vermarkter. Ad Audience nennt sich selbst einen "der führenden Anbieter im Data Driven Advertising". Der Münchner Targeting-Spezialist, der seit Mai von Meike Arendt geleitet wird, erreicht nach eigenen Angaben über 80 Prozent aller deutschen Internetnutzer.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit