Super Spot und Ad Break Takeover :
Neue Werbeformen bei Sky

Ab Januar können Werbekunden bei Sky Media den Super Spot und ein Ad Break Takeover buchen.

Text: Petra Schwegler

Mit den neuen Formaten Super Spot und Ad Break Takeover sind ab Januar im Umfeld der Sky-Angebote spezielle Werbekreationen im linearen TV buchbar. Das teilt Vermarkter Sky Media am Freitag mit. "Werbetreibende können damit auf Sky ihre Markenbotschaften besonders exklusiv und programmnah platzieren", verspricht das Team um Sky-Media-Geschäftsführer Martin Michel.

Die Details: Der Super Spot soll "exklusive Bühne zur Markeninszenierung" werden. Platziert ist die neue Werbeform als Einzelspot im Vollbild direkt nach dem Werbeblock vor dem Wiedereinstieg ins Programm. Wesentliches Element ist ein eigener Werbetrenner, der auch kundenindividuell angepasst werden kann. Verfügbar ist der Super Spot innerhalb der Zeitschiene von 17 bis ein Uhr nachts auf allen Sky-Fiktion-Sendern. Zudem könne die Kampagne auf Wunsch auf den mobilen Service Sky Go mit Pre-Rolls vor ausgewählten Entertainment-Inhalten verlängert werden, heißt es von Sky Media.

Der Ad Break Takeover baut auf einen Storytelling-Ansatz: Drei fünf- bis zehnsekündige Teaser sind innerhalb des Werbeblocks platziert. Sie sollen die Aufmerksamkeit bis zum finalen Werbespot steigern. In Werbelayout der Teaser können beispielsweise Making-of-Stücke, Take-outs oder singuläre Werbebotschaften noch vor dem maximal 30-sekündigen Spot platziert werden. Der Ad Break Takeover ist laut Sky Media für sämtliche Sky-Live-Sport-Umfelder buchbar.

Übrigens: Am Freitag teilt Sky Deutschland mit, dass die AG-Zeiten nach dem vom Murdoch-Konzern eingeleiteten Squeeze-out nach einem Jahrzeit wieder vor bei. Das Unternehmen sei ab sofort wieder als "GmbH" im deutschen Handelsregister eingetragen. Sky-Vorgänger Premiere war im Frühjahr 2005 an die Börse gegangen. Identität und Fortbestand der Gesellschaft würden von dem Formwechsel nicht berührt, heißt es. Für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner habe der Formwechsel daher keine Auswirkungen. Die britische Mutter Sky bleibt indes an der Börse.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.