Takeover der Frauenstimmen

Unter dem Motto "Girls Only" gibt es bei Delta Radio tagsüber ausschließlich Musik angesagter Künstlerinnen. Ergänzt wird der weibliche Sound von Interviews mit Musikerinnen, Start-up Gründerinnen, Feministinnen und anderen inspirierenden Frauen und Mädchen über die bisherigen Errungenschaften der Gleichberechtigung  - und darüber, in welchen Bereichen dringend noch etwas getan werden muss.

Der Streaming-Anbeiter Spotify rückt Frauen mit seinem "Playlist-Takeover" bereits ab dem 6. März in den Fokus. Dabei werden ausschließlich Songs weiblicher Künstlerinnen gefeatured. Zudem begleitet Spotify den Frauentag erstmals weltweit mit einer eigenen Kampagne: Mit den Hashtags #musicneedswomen, #podcastsneedwomen und #audioneedswomen werden die wichtigsten Frauen der Musik- und Audiobranche gefeiert.

Momente und Empfehlungen

Der Pay-TV-Anbieter Sky hat acht prominente Frauen für ein Filmprojekt mehrere Monate begleitet: „Her Story“ soll „persönliche Momentaufnahmen“ von bekannten Namen zeigen: „Geschichten von starken Frauen, die anderen Frauen Mut machen.“ Mit dabei sind die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, die Influencerin Stefanie Giesinger, die TV-Köchin und EU-Abgeordnete Sarah Wiener sowie die Musikerin und Schauspielerin Anna Loos. Gesendet wird allerdings noch nicht jetzt: Sky zeigt die acht einstündigen Dokumentationen sowie zwei Best-Ofs ab Herbst 2020.

Streaming-Anbieter Netflix startet unter dem Motto "Because She watched" eine kuratierte Kollektion von Filmen, Serien und Dokumentationen. Die Sammlung, bei der mit UN Women zusammengearbeitet wurde, soll die Arbeit von Frauen vor und hinter der Kamera würdigen. Zu den Kuratorinnen gehören bekannte Namen wie Sophia Loren, Salma Hayek, Millie Bobby Brown, Mindy Kaling und Ava DuVernay. Die Kollektion steht das ganze Jahr lang zur Verfügung.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde