Weltradiotag der Unesco :
Radio behält das größte Publikum

Weltweit erreicht Radio täglich 94 Prozent aller Erwachsenen. Daran und an den gesellschaftlichen Auftrag erinnert die Unesco am Weltradiotag.

Text: Petra Schwegler

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Das Überall-Medium Radio hängt nach wie vor TV und Smartphones ab.
Das Überall-Medium Radio hängt nach wie vor TV und Smartphones ab.

Mit dem Weltradiotag am Montag will die Unesco das Medium zum sechsten Mal feiern – und hat allen Grund dazu: Trotz digitaler Konkurrenz erreicht der Hörfunk demnach weiterhin das größte Publikum weltweit. Tag für Tag schalten ganze 94 Prozent aller Erwachsenen das Radio ein – mit Nachrichten-, Informations-, Ratgeber- und Unterhaltungsprogrammen. 

Ziel des Gedenktages ist auch, die internationale Zusammenarbeit zwischen Sendern zu stärken, für freien Zugang zu Informationen zu werben und auf die Bedeutung einer unabhängigen und vielfältigen Medienlandschaft hinzuweisen. Dieses Jahr steht der Weltradiotag unter dem Motto "Radio is You!".

Dabei lädt die Unesco weltweit alle Radiosender ein, gemeinsam aktiv mit zahlreichen Aktionen das Medium zu feiern und zu zeigen, wie Radio hilft, unser Leben zu gestalten. Der Hörfunk sei immer noch das "dynamischste, reaktionsfähigste und fesselndste Medium". Es schöpfe schon heute alle neuen Möglichkeiten zur Interaktion und Beteiligung seiner Hörer konsequent aus.

Quelle: VPRT/Diamundialradio.org

Quelle: VPRT/Diamundialradio.org

Auch für die Europäer bleibt Radio das reichweitenstärkste und vertrauenswürdigste Medium. Zum Weltradiotag schaltet sich auch die deutsche Hörfunkbranche ein – in Person von Klaus Schunk, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im VPRT und Geschäftsführer von Radio Regenbogen:

"Radio spiegelt die Vielfalt der Meinungen wider, gibt Orientierung und verbindet die Menschen. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Diskurs und Veränderungen. Dieser Funktion kommt in Zeiten, die viele Herausforderungen mit sich bringen, eine besonders wichtige Rolle zu."

Daten zum Radio in Deutschland, Europa sowie im internationalen Vergleich gibt es hier.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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