Fernsehreform und Kampagne :
RBB wirbt mit viel Selbstironie

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg treibt seine Fernsehreform voran. Und gibt sich in der neuen Imagekampagne selbstironisch. 

Text: W&V Redaktion

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Ein Kampagnenmotiv der neuen RBB-Kampagne.
Ein Kampagnenmotiv der neuen RBB-Kampagne.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) will mit einer Imagekampagne, Selbstironie und neuen Formaten seine Fernsehreform vorantreiben. "Wo früher Wiederholungen gesendet wurden, zeigen wir Themen und Geschichten, die alle Berliner und Brandenburger angehen", erklärte der neue RBB-Programmdirektor, Jan Schulte-Kellinghaus, am Dienstag. Er versprach "spannendes Fernsehen für die aufregendste Region Deutschlands". Intendantin Patricia Schlesinger sagte, sie wünsche sich den Sender "insgesamt mutiger, kantiger, auffälliger, relevanter". 

Zu den neuen Formaten gehört die satirische Metropolen-Sendung "Abendshow", die ihre Premiere auf dem "ewig unvollendeten Hauptstadtflughafen" in Schönefeld bestreitet, wie es heißt.

Mit neuen Trailern und Plakatmotiven präsentiert sich der Sender selbstironisch. Ein Bild auf der Facebook-Seite des RBB-Fernsehens zeigt einen korpulenten Mann, der dösend auf einer braunen Couch liegt, die Fernbedienung auf dem Bauch geparkt. Darüber steht das neue Sendermotto "Bloß nicht langweilen". Der RBB schreibt dazu: "Ja, wir meinen das ernst." (dpa)

Die neue Imagekampagne verantwortet GUD Berlin. Die Agentur hatte sich zuvor im Pitch durchgesetzt und verantwortet auch die Überarbeitung des Corporate Designs der Rundfunkanstalt. 


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W&V Redaktion
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