ProSieben :
Rea Garvey enttäuscht mit "Musicshake"

Einzelauftritte der Stars von "The Voice of Germany" bekommen ProSieben nicht gut. Rea Garvey patzt mit seiner Show "Musicshake" - der Ire ist damit ähnlich glücklos wie Juror-Kollege Samu Haber.

Text: W&V Redaktion

Einzelauftritte der Stars aus "The Voice of Germany" bekommen ProSieben nicht gut.
Einzelauftritte der Stars aus "The Voice of Germany" bekommen ProSieben nicht gut.

Rea Garvey enttäuscht mit "Musicshake": Die Show des Iren auf ProSieben stieß am Donnerstagabend beim Fernsehpublikum nur auf wenig Resonanz. Gerade 0,98 Millionen Zuschauer interessierten sich ab 20.15 Uhr für den mehr als zwei Stunden langen Auftritt des Jurors von "The Voice of Germany". Das Format "Musicshake" erinnert an das Konzept des Vox-Erfolgs "Sing meinen Song": Garvey lädt Musiker ein, um mit ihnen ganz spezielle Interpretationen ihrer Hits auf die Bühne zu bringen.

Der Marktanteil von "Musicshake" betrug lediglich 3,5 Prozent. Bei der für den Münchner Privatsender wichtigen Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil bei 6,4 Prozent. Ein ähnliches Schicksal hatte "Voice"-Kollege Samu Haber im vergangen Jahr mit der Reihe "Die Band" - auch ihm zeigte das TV-Publikum damals die kalte Schulter.

Allgemein war es jedoch ein eher mäßiger Fernsehabend. Am besten schnitt nach der 20-Uhr-Ausgabe der "Tagesschau" im Ersten mit 4,18 Millionen Zuschauern (16,4 Prozent) "Die große Show der Naturwunder" mit 3,87 Millionen Zuschauern (13,6 Prozent) ab. Die ZDF Komödie "Neues aus dem Reihenhaus" hatte 3,45 Millionen Zuschauer (12,1 Prozent). Die RTL-Actionserie "Alarm für Cobra 11" brachte es mit zwei Folgen auf 2,57 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent) sowie 2,30 Millionen (8,2 Prozent), der Vox-Thriller "White House Down" mit Channing Tatum hatte 2,18 Millionen (8,1 Prozent).

Im Jahresverlauf ist das ZDF mit einem Marktanteil von 12,7 Prozent nach aktuellem Stand unter den deutschen TV-Sendern auf Platz eins. Dann folgt das Erste mit 11,8 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 10,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (7,3 Prozent) und ProSieben (5,2 Prozent), Vox (5,1 Prozent), Kabel eins (3,8 Prozent), RTL II (3,5 Prozent) und Super RTL (1,8 Prozent). (dpa)


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