Reisen nach Las Vegas: Neues vom Ki.Ka-Betrugsskandal

Der Staatsanwalt hat unter anderem beim verurteilten Ex-Ki.Ka-Herstellungsleiter weitere Fälle von Bestechlichkeit und Untreue sowie Bestechung ausgemacht.

Text: Petra Schwegler

21. Mar. 2012

Der Betrugsskandal beim Kinderkanal von ARD und ZDF nimmt kein Ende. Es gibt weitere Anklagen. Sie richteten sich erneut gegen den ehemaligen Herstellungsleiter und den Geschäftsführer einer Berliner Produktionsfirma, teilt die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Erfurt mit. Ihnen würden im Zeitraum von 2006 bis 2010 weitere 44 Fälle von Bestechlichkeit und Untreue sowie Bestechung vorgeworfen.

Es geht laut Staatsanwalt unter anderem um 16 Scheinrechnungen, mit denen ein Schaden von 1,3 Millionen Euro angerichtet worden sei. Zudem soll dem Ki.Ka-Manager 2006 eine Reise nach Las Vegas finanziert worden sein. Er ist bereits im vergangenen Sommer zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der Geschäftsführer hat damals eine Bewährungsstrafe erhalten.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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