Einschaltquoten :
RTL behauptet sich auf Platz drei

Klar, der Sonntag gehört dem "Tatort" im Ersten, dann kommt das ZDF mit einer Romanze - in der Jahreswertung folgt auf die Öffentlich-Rechtlichen der Privatsender RTL.

Text: Susanne Herrmann

Klar, der Sonntag gehört dem "Tatort" im Ersten - selbst wenn er, wie am 14. Februar, "nur" gut neun Millionen Zuschauer erreicht, sind das noch 23,9 Prozent der Fernsehenden. Dann kommt das ZDF mit einer Romanze (gestern war das "Ein Sommer auf Lanzarote" mit 5,96 Mio./15 Prozent). Auf dem dritten Sonntagsplatz  landet einmal mehr Sat.1 mit den Krimiserien "Navy CIS" und "Navy CIS: New Orleans" (3,32 Millionen/8,7 Prozent bzw. 2,9 Millionen/8,2 Prozent) - und direkt dahinter ProSieben mit der Actionkomödie "Taffe Mädels" mit Sandra Bullock (3,09 Millionen Zuschauer/8,8 Prozent).

Dann kommt RTL. Das Geiseldrama "Captain Phillips" mit Tom Hanks erreichte 2,97 Millionen Zuschauer. Tim Mälzers zweite Ausgabe der Vox-Kochshow "Kitchen Impossible" sahen 1,68 Millionen (5,4 Prozent), die drei Folgen der RTL II-Serie "Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer" 0,96 Millionen (2,5 Prozent), 1,04 Millionen (3,2 Prozent) sowie 1,07 Millionen (5,2 Prozent).

Aufatmen kann RTL aber, was die Position im Jahresverlauf betrifft: Hier führt das ZDF führt mit einem Marktanteil von 13,1 Prozent gefolgt von der ARD mit 12,1, dahinter behauptet RTL seinen dritten Platz mit sehr ordentlichen 11,1 Prozent - allerdings ist die Tendenz nach Ende des "Dschungelcamps" rückläufig. Ende Januar hatte RTL noch 11,7 Prozent (ZDF: 13,2; ARD 12,2). Es folgen aktuell (Stand: 15.2.) Sat.1 (7,1 Prozent), ProSieben (5,2 Prozent), Vox (4,8 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,4 Prozent) sowie Super RTL (1,7 Prozent) mit geringen Veränderungen im Vergleich zum 1. Februar. (sh/dpa)


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.