ZDF. Kann sich auf seine Krimis auch im Sommer verlassen. Am Montagabend verfolgten ab 20.15 Uhr im Schnitt 4,94 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren die Wiederholung des Films ”Die Toten vom Bodensee - Stille Wasser“, in dem das deutsch-österreichische Ermittlergespann (Nora Waldstätten und Matthias Koeberlin) den Mord an der Lehrerin Niemeyer zu klären hat. Der Gesamtmarktanteil betrug 18,2 Prozent.
Quizmaster Günther Jauch lag mit der dritten Ausgabe seiner RTL-Ratereihe ”500 - Die Quiz-Arena“ zur Hauptabendzeit ab 20.15 Uhr dahinter - auf sie entfielen 2,87 Millionen Gesamtzuschauer (10,7 Prozent). Unternehmensangaben/dpa. 

Phoenix. Bekommt mit Helge Fuhst einen neuen ARD-Programmgeschäftsführer. Der 33-Jährige ist derzeit stellvertretender Phoenix-Programmgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben und Programm-Management.
Fuhst folgt auf den langjährigen Programmgeschäftsführer Michael Hirz. Er übernimmt die neue Aufgabe vorbehaltlich der Zustimmung des WDR-Verwaltungsrates am 1. Januar 2018. Fuhst wird gemeinsam mit ZDF-Programmgeschäftsführerin Michaela Kolster das Phoenix-Leitungsteam bilden. Unternehmensangaben. 

Udo Foht. Der ehemalige MDR-Unterhaltungschef muss sich demnächst wegen Betrugs, Steuerhinterziehung, Untreue und Bestechlichkeit vor Gericht verantworten. Das teilte das Landgericht Leipzig am Dienstag mit. Termine für den Prozess stehen allerdings noch nicht fest. Die Affäre um den heute  66-jährigen Fernsehmanager war 2011 ans Licht gekommen. Der MDR kündigte ihm daraufhin.
Bei den Betrugsvorwürfen geht es darum, dass Foht bei Managern und TV-Produktionsfirmen Darlehen erbeten, das Geld jedoch nie zurückgezahlt haben soll. So sei ein Schaden von rund 250 000 Euro entstanden. Das Geld soll an einen von ihm geförderten Ex-Moderator geflossen sein. Der inzwischen 50-Jährige ist in dem Zusammenhang seinerseits wegen Erpressung angeklagt, sein Anwalt wegen Beihilfe. Dieses Verfahren werde jedoch vor einer anderen Strafkammer verhandelt, teilte das Gericht mit. Foht hat sich nie öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Via dpa. 

G20. Zum Gipfel in der kommenden Woche in Hamburg erwartet die Bundesregierung 4800 Journalisten aus 65 Ländern. So viele Berichterstatter hätten sich bereits offiziell akkreditiert, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Auch wenn erfahrungsgemäß nicht alle zuvor angemeldeten Journalisten anreisten, werde dies möglicherweise eine neue Rekordzahl für einen Gipfel werden, ergänzte er. Die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollen am Freitag und Samstag kommender Woche in Hamburg über globale Themen sprechen. Via dpa.


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Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.