Branchen-News in Kürze :
Schweglers Mediennotizen

ProSieben wird der deutsche Super-Bowl-Sender, Sport1 feiert mit der Darts-WM, Donald Trump wettert weiter, mehr TV-Fans beim Skispringen, die neue Stefan-Raab-Show legt am 9. Februar los.

Text: Petra Schwegler

ProSieben. Überträgt erstmals den Super Bowl am 4. Februar ab 22.50 Uhr live aus dem U.S. Bank Stadium in Minneapolis / Minnesota - wenn der AFC-Champion auf den NFC-Champion trifft und die New England Patriots ihren Titel verteidigen müssen. Bisher war Sat.1 am Drücker. Wer im 52. Super Bowl spielen wird, entscheidet sich nun ab Samstag, 6. Januar, in den NFL-Playoffs - live auf ProSieben und ProSieben Maxx.
Justin Timberlake wird in diesem Jahr das weltweite Super-Bowl-Publikum in der dreißigminütigen Halftime Show unterhalten. Bereits ab 20.15 Uhr können Footballfans sich auf den Super Bowl im "Countdown" ab 20.15 Uhr live auf ProSieben Maxx einstimmen. Hinzu kommt der Livestream auf ran.de, der ran-App, auf prosieben.de sowie der Sender-App. Unternehmensangaben.

Sport1. Das Finale der Darts-WM am Montagabend haben beim TV-Sender im Schnitt 2,15 Millionen Menschen gesehen. Das ist nach Senderangaben ein Darts-Rekordwert. Der Marktanteil betrug 6,8 Prozent. Bei Männern im Alter von 14 bis 59 Jahren lag der Anteil demnach bei 14 Prozent. In der Spitze hatten 2,73 Millionen Menschen beim Sieg von Rob Cross gegen Rekord-Champion Phil Taylor zugesehen.
Sport1 überträgt die Darts-WM seit 2004. Im Schnitt sahen bei diesem Turnier 540.000 Menschen bei den Live-Übertragungen aus London zu. Auch das ist Sport1 zufolge ein Rekordwert. Im Vorjahr waren es durchschnittlich noch 480.000 gewesen. Beim Finale hatten damals 1,48 Millionen Menschen für einen Höchstwert gesorgt. Unternehmensangaben.

Donald Trump. Der US-Präsident hat Glückwünsche an die Adresse des neuen Herausgebers der New York Times mit einer Mahnung verbunden. Er gratuliere A.G. Sulzberger, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Allerdings sei dieses die letzte Chance der "scheiternden" Zeitung, die Vision ihres Gründers Adolph Ochs zu erfüllen. Demnach sollten Nachrichten unabhängig sowie ohne Furcht oder Gewogenheit verbreitet werden - "GEWOGENHEIT" setzte Trump in Großbuchstaben.
Trump schrieb, das Blatt solle sich von all seinen "gefälschten oder nicht-existenten Quellen" trennen und den Präsidenten der USA ”FAIR“ behandeln. "Wenn ich (und das Volk) das nächste Mal gewinnen, müssen Sie sich nicht bei den Lesern für ihre schlechte Arbeit entschuldigen!", so Trump.
Der 37-jährige Sulzberger hatte am 1. Januar seinen Posten übernommen. Die New York Times begleitet Trump sehr kritisch und sehr erfolgreich. Sie konnte in seiner Präsidentschaft ihre Abozahlen erheblich ausbauen. Via dpa.

Vierschanzentournee. Hat bei Halbzeit bislang deutlich mehr TV-Zuschauer als vor einem Jahr. Bei den ersten beiden Springen mit dem deutschen Mitfavoriten Richard Freitag sahen jeweils rund 1,5 Millionen Menschen mehr zu als bei der Auflage 2016/17. Das teilten die Organisatoren mit.
Das Auftaktspringen in Oberstdorf verfolgten demnach 5,9 Millionen Zuschauer in der ARD, das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen 6,59 Millionen im ZDF. Am Mittwoch findet in Innsbruck das dritte Springen der aktuellen Vierschanzentournee statt. Unternehmensangaben/dpa.

ProSieben. Strahlt die von Stefan Raab produzierte Show "Das Ding des Jahres" erstmals am 9. Februar aus. Die zweite Ausgabe zeigt der Münchner Privatsender am Folgetag – ebenfalls um 20.15 Uhr, wie  unter anderem Bild berichtet. Noch unklar ist, wie viele Folgen der Gründershow ProSieben zeigen will.
Ähnlich wie bei der Vox-Reihe DHDL sollen die Kandidaten eine Jury von ihrem Produkt überzeugen. Den Siegern winkt ein Werbebudget von 2,65 Millionen Euro. Unternehmensangaben.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.