Nikolaus Blome :
"Spiegel"-Krise: Blome soll nicht mehr als Vize antreten

Der designierte Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner zieht zurück: Er reicht den Ressortleitern die Hand und geht auf ihre Forderung ein, Nikolaus Blome nicht zu seinem Stellvertreter zu machen. Der Bild-Mann soll lediglich Mitglied der Chefredaktion und Berliner Büroleiter werden. 

Text: Gregory Lipinski

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Der "Bild"-Vize Nikolaus Blome soll nicht mehr als Vize beim Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" antreten, sondern nur noch als Mitglied der Chefredaktion. Dies bestätigt eine "Spiegel"-Sprecherin. Der designierte "Spiegel"-Chefredakteur Wolfgang Büchner geht damit auf die Forderung der Ressortleiter ein. Sie hatte am Montag auf einer Konferenz von Büchner verlangt, den "Bild"-Journalisten nicht zu seinem Stellvertreter zu ernennen. Auch Blome sei hiermit einverstanden, teilt eine "Spiegel"-Sprecherin mit.

Damit geht Büchner einen Schritt zurück, um die aufgeheizte Stimmung gegen ihn zu entschärfen. Ob dies allerdings ausreicht, um die aufgebrachte Redaktion wirklich zu besänftigen, bleibt abzuwarten. Am Nachmittag wollen sich die stillen Gesellschafter auf einer Info-Veranstaltung treffen. Dort soll vor allem die Frage geklärt werden, ob die Mitarbeiter-KG rechtzeitig von der Geschäftsführung und der Chefredaktion über die heikle Personalie informiert war.     


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