Wahlkampf :
Stefan Raab und das Kanzlerduell: "Mit mir kommt die Seriosität zurück!"

Medienspektabel um ein Wahlkampf-Highlight: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück kann sich nun doch ein TV-Duell mit Stefan Raab vorstellen - und Raab selbst läuft sich in einem Interview mit DWDL schon mal warm....

Text: W&V Redaktion

15. Feb. 2013 - 1 Kommentar

Medienspektabel um ein Wahlkampf-Highlight: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück kann sich nun doch ein TV-Duell mit Stefan Raab vorstellen - und Raab selbst läuft sich schon mal warm:  "Ich habe mir gestern bei YouTube nochmal Teile des letzten Kanzlerduells angeschaut", sagte er in einem Interview mit dem Mediendienst DWDL. "Schon in den ersten zehn Minuten gab es den Versuch eines Pointenfeuerwerks seitens der Moderatoren", so Raab. "Wenn, dann kehrt mit mir die Seriosität zurück!"

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat unterdessen via "Bild" seinen Widerstand gegen den ProSieben-Mann aufgegeben: Wenn die Kanzlerin mit Raab einverstanden sei, "wird es so geschehen", sagte er in der Freitagausgabe. Als Voraussetzung hierfür fordert er die Austragung von zwei Rededuellen: "Eins mit privaten und eins mit öffentlich-rechtlichen Sendern." Als Begründung für seine bisher ablehnende Haltung nannte er, dass Raab kein politischer Journalist sei. Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber, der auch Beiratsvorsitzender der Münchner ProSiebenSat.1 Media AG ist, hatte Stefan Raab ins Gespräch gebracht. Steinbrück hatte sich noch Anfang der Woche eindeutig gegen Raab als Co-Moderatoren des TV-Duells ausgesprochen. Kanzlerin Merkel hatte davor bereits erklärt, nur zu einem Rededuell mit Steinbrück bereit zu sein. 

Das TV-Duell zwischen Merkel und Steinmeier 2009:

(dapd/kas)


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1 Kommentar

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Anonymous User 18. Februar 2013

Kann Raab ncht in seinem Genre bleiben, muss der/die Sender uns das antun? Und das alles auf Kosten (GEZ) der Zuschauer? ...d.h. wenn sich überhaupt Zuschauer finden, die sich das ansehen wollen....
An Frau Merkels Stelle würde ich es ablehnen, da fehlt es doch an Glaubwürdigkeit. PR um jeden Preis? Nein Danke.

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