Ströer kann Umsatz deutlich steigern

Die Ströer Out-of-Home Media AG hat im Geschäftsjahr 2011 ein deutliches Wachstum erzielt. Der Konzernumsatz stieg um 8,6 Prozent.

Text: Florian Allgayer

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Die Ströer Out-of-Home Media AG hat im Geschäftsjahr 2011 ein deutliches Wachstum erzielt. Der Konzernumsatz stieg um 8,6 Prozent auf 577,1 Millionen Euro. Das um Aufstockungen an Beteiligungen und Wechselkurseinflüsse bereinigte organische Wachstum betrug im Konzern 4,8 Prozent (Vorjahr: 7,5 Prozent).

Mit dem Umsatzwachstum erhöhte sich auch das Operational EBITDA um 3,9 Prozent auf 132,3 Millionen Euro (Vorjahr: 127,3 Millionen Euro). Das Operational EBITDA umfasst das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, bereinigt um Einmaleffekte für Aufwendungen und Erträge (wie beispielsweise die Kosten für Reorganisationsmaßnahmen oder Änderungen im Beteiligungsportfolio).

Die Nettoverschuldung der Ströer-Gruppe konnte 2011 um 4,9 Prozent auf das 2,3-fache (Vorjahr: 2,5-fache) des Operational EBITDA zurückgeführt werden. Dieser Effekt beruht im Wesentlichen auf dem deutlich erhöhten Free Cash-Flow, also der Differenz aus operativem Cash Flow und Investitionsmitteln in Höhe von 38,0 Millionen Euro (Vorjahr: -68,2 Millionen Euro). Der Operating Cash Flow hat sich von 30,3 Millionen Euro 2010 auf 95,0 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Ströer zudem erheblich in das Werbeträgerportfolio investiert, etwa in den Out-of-Home-Channel (OC). Insgesamt hat Ströer im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Investitionen um 82,6 Prozent auf 52 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 28,5 Millionen Euro).


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