Mit neuer Struktur :
Ströer wächst zum Jahresstart sehr kräftig

Ströer und Konzernchef Udo Müller legen bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal ein dickes Plus vor - und das Wachstum soll sich fortsetzen. 

Text: Petra Schwegler

Udo Müller hat Ströer weiter vorangebracht.
Udo Müller hat Ströer weiter vorangebracht.

Außenwerber und Digitalvermarkter Ströer ist sehr stark ins neue Geschäftsjahr gestartet. Von Januar bis März legten die Erlöse der Kölner im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 336,6 Millionen Euro zu.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg laut der Mitteilung vom Dienstag zudem nach der Umstellung auf den neuen Rechnungslegungsstandard um 16 Prozent auf 110 Millionen Euro, wovon unterm Strich ein bereinigter Überschuss von 29,2 Millionen Euro hängen blieb.

Konzernchef Udo Müller bestätigte die Mitte Februar herausgegebene Jahresprognose. So peilt das Unternehmen weiterhin einen Umsatzanstieg auf 1,6 Milliarden Euro an - nach 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017 und nach weiteren Zukäufen. Das bereinigte Ebitda soll zudem auf 535 Millionen Euro klettern.

Die neue Ströer-Struktur

Auch weist das Unternehmen am Dienstag auf eine neue Struktur hin. Neben dem neu geschaffenen Segment "Direct Media" – notwendig aufgrund diverser Unternehmenskäufe in der performancegetriebenen Dialogmediensparte - komplettieren "Content Media" und "OOH Media" die neue Segmentstruktur des Medienhauses.

Das Segment "OOH Media" vereint dabei die ortsbasierte Out-of-Home-Werbung – national und international. Das Segment "Content Media" beinhaltet sämtliche Digital-Aktivitäten wie Content, Vermarktung und Publishing.

Christian Schmalzl, Co-CEO von Ströer, betont: "Mit unserer neuen Segmentstruktur tragen wir der strategischen Geschäftserweiterung um die Dialogmediensparte Rechnung. Wir können mit unseren Kunden nun auch über gesamthafte Lösungen auf Performance-Basis sprechen – von orts- oder contentbasierter Reichweite über das gesamte Spektrum des Dialogmarketings bis hin zur finalen Transaktion und Kundenbindung." Ströer schaffe damit die Voraussetzung für weiteres profitables Wachstum.

ps/dpa


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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