Studie: Zeitungsleser aufgeschlossen für mobile Inhalte

Nutzer von Tagezeitungsangeboten sind deutlich affiner gegenüber mobilen Angeboten als Zeitungsverweigerer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Delta im Auftrag der rheinländischen Verlage.

Text: Florian Allgayer

18. Apr. 2012

Nutzer von Tagezeitungsangeboten sind deutlich affiner gegenüber mobilen Angeboten als Zeitungsverweigerer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts Delta im Auftrag der rheinländischen Verlage. Demnach besitzen Tagszeitungsleser häufiger mobile Geräte wie Smartphones und Tablet PCs als andere Personen und zeigen eine deutlich höhere Zahlungsbereitschaft für Apps, was auch an dem bei Zeitungsnutzern erhöhten Haushaltseinkommen liegt.

Für die Studie „Rheinland Digital 2011“ befragte Delta 3.000 Onliner in der Metropolregion Rheinland, dem Verbreitungsgebiet der Anzeigen-Cooperation Nordrhein (ACN). Wie andere Studien zeigt auch „Rheinland Digital“, dass eine Zeitungs-App als tägliche Ausgabe bevorzugt und gern im Bundle mit der gedruckten Tageszeitung zu einem vergünstigten Preis genutzt wird. Es sei nicht erkennbar, dass die Tageszeitung durch die Verlags-App substituiert werden werde, sagt Delta-Geschäftsführerin Johanna Hettler. Ihr Tipp für Tageszeitungsverleger: eine klare Produktpositionierung, um den Mehrwert des einzelnen Produktes zu steigern und so auch gegen kostenlose Online-Angebote konkurrieren zu können und die Zahlungsbereitschaft für journalistische Inhalte zu erhöhen.


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