Erotik im TV :
Tele 5 begibt sich mit neuer Filmreihe auf erotische Pfade

Die Reihe "FSK-Sex" will ab 2. November die Zuschauer mit der künstlerischen Seite der Erotik ansprechen. Als Sponsor wurde eine Erotik-Community an Land gezogen.

Text: Manuela Pauker

Die Kampagne zur neuen Reihe entstand inhouse.
Die Kampagne zur neuen Reihe entstand inhouse.

Tele 5 spielt mit dem Reiz des Verbotenen à la "Shades of Grey": Am 2. November startet der Sender eine neue Erotikfilmreihe mit dem Namen "FSK-Sex", die zeigen will, dass Erotik im Fernsehen "auch anders geht". Im Rahmen der achtteiligen Reihe werden jeweils Donnerstags in der Late-Prime-Zeitschiene nach 22 Uhr Klassiker des Erotik-Genres gezeigt, darunter David Lynchs "Blue Velvet" oder "Die Geschichte der O".

Kombiniert wird das Angebot mit neueren Produktionen wie der Doku "Kink – The 51st Shade of Grey", die Schauspieler/Regisseur James Franco produzierte – mit ihm ist auf der Tele5-Website auch ein begleitendes Interview abrufbar. Ergänzend gibt es ein Rahmenprogramm, für das Tele 5 die britische Pornart-Künstlerin Vex Ashley engagiert hat: Sie steuert zur Abrundung des Angebots mehrere Kurzfilme bei.

Werbliche Unterstützung aus der Erotik-Branche

Als Sponsor ist bei Tele 5 die Erotik-Community Joyclub an Bord. Tele 5-Chef Kai Blasberg dazu: "Im deutschen Fernsehen werden unglaublich viele Menschen ums Leben gebracht. Viel zu selten dürfen wir dem Versuch des Entstehens neuen Lebens beiwohnen. Was liegt da näher, als einem Klub der Freuden als Sponsor unserer Erotikserie FSK Sex heftig Applaus zu zollen."

Begleitend zu  der neuen Reihe gibt es außerdem eine inhouse produzierte Kampagne, die vermutlich nicht ohne Grund an die Optik des Filmklassikers "Rocky Horror Picture Show" angelehnt ist.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde