Thomas Garms reanimiert Männermagazin "Trip"

Die deutsche Ausgabe des brasilianischen Männertitels "Trip“ ist ab 13. April wieder im Handel zu haben. Dahinter steht nun der Terra Oceanis Verlag...

Text: Manuela Pauker

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Das Männermagazin "Trip", von Macher Thomas Garms 2010 nach nur drei Ausgaben aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation auf Eis gelegt, kehrt zurück: Ab 13. April ist das Heft, das nun unter dem Dach des auf Wassersport spezialisierten Kieler Terra Oceanis Verlags erscheint, am Kiosk. Damit ist die deutsche Ausgabe des brasilianischen Männertitels wieder im Handel zu haben.

Als Herausgeber und Chefredakteur fungiert weiter der ehemalige "Hörzu"-Chef Garms - neben seinem eigentlichen Hauptjob als Geschäftsführer Corporate Media der Axel Springer Schweiz AG. Die Inhalte stammen in erster Linie von freien Autoren aus dem Netzwerk von Garms; ein Teil wird nebenbei von einem acht bis zehn Mitarbeiter starken Team von Terra Oceanis geliefert.

Ein wenig hat sich die Ausrichtung von "Trip" geändert, berichtet Geschäftsführer Alexander Lehmann: Zwar sei das südamerikanische Lebensgefühl - immerhin ist das Blatt Ableger des brasilianischen Männermagazins gleichen Namens - im Konzept noch immer bestimmend. Doch man habe es zugunsten einiger eher europäisch ausgerichteter Themen etwas zurückgefahren.

"Trip", das am Kiosk 4,80 Euro kostet, soll künftig vier Mal jährlich erscheinen. Für den Vertrieb hat sich der Verlag ein neues Konzept überlegt: Etwa die Hälfte der rund 50 000 Exemplare zählenden Auflage gehen im Bundle gratis an die Abonnenten der Terra-Oceanis-Titel (unter anderem "Windsurfing"). Eine weitere Tranche wird über 300 Fitnessstudios und 200 Fashion-Stores vertrieben. Im Einzelhandel landen rund 15.000 Hefte. Parallel dazu existiert eine Website - sie hat in einer schmalen Version weiter existiert und wird nun reanimiert.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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