"TV Digital" will Digital-Umsteiger überzeugen

Am 30. April endet die Ära des analogen Satelliten-TVs. Der Axel Springer-Programmie "TV Digital" will die potenziellen neuen Digital-Kunden mit einer großen Kampagne für sich gewinnen.

Text: Manuela Pauker

29. Mar. 2012

Der große Switch-Off rückt näher: Am 30. April wird das analoge Satelliten-Fernsehen in Deutschland endgültig abgeschaltet. Wer dann als Sat-TV-Kunde nicht vor einem schwarzen Bildschirm sitzen will, muss auf digitalen Empfang umsteigen. Für den Nutzer bedeutet dies eine Fülle von neuen, zusätzlichen Digital-Kanälen - lauter Sender, über die er vermutlich Informationen braucht. Hier setzt "TV Digital" an: Der 14-tägliche Axel Springer-Programmie startet eine umfassende Kampagne, die in erster Linie die Info-Suchenden von den Qualitäten des Titels überzeugen soll.

Erdacht hat den Auftritt die Hamburger Agentur Zum Goldenen Hirschen. Die Kreativen haben sich dabei für eine bunte, collagenartige Bildsprache entschieden - sowohl in den Print-Motiven als auch in den TV-Spots und Online-Bannern. Die Kampagne (Media-Agentur: OMD, Düsseldorf) läuft ab sofort bis voraussichtlich Mai. Insgesamt gibt es zehn Spots und acht Motive; für Ostern und Muttertag wurden zusätzliche Extra-Motive entworfen. Ergänzend dazu gibt es flankierende Aktionen im Einzelhandel und Vertrieb, so werden etwa großformatige Senderkarten in Tages- und Wochenzeitungen beigelegt.

"TV Digital" ist nicht der einzige Programmie, der sich die potenziellen Neukunden schnappen will: "TV Movie" aus der Bauer Media Group hat bereits im Vorfeld der Umstellung sein Programm-Listing kräftig ausgebaut. Im Januar wurde mit Ausgabe 3/2012 die Zahl der dargestellten Sender von 41 auf 51 erweitert.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde



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