Diese sicherzustellen und verlässlich nachzuweisen haben die Manager auf der Agenda. Sie arbeiten nach eigener Aussage intensiv daran, die Quotenmesseverfahren zukunftsfit zu machen. Zudem wollen sich die Befragten auf den Wettbewerb mit den Digitalanbietern einstellen und die veränderte Mediennutzung der jungen Zielgruppen berücksichtigen.

Was beschäftigt die Senderchefs? Reichweitenmessung, Online-Wettbewerb und Mediennutzung junger Leute.

Was beschäftigt die Senderchefs? Reichweitenmessung, Online-Wettbewerb und Mediennutzung junger Leute.

Woher kommen die Werbeeinnahmen?

Der Onlineanteil an den Werbeumsätzen wird steigen, damit rechnen die EGTA-Mitglieder - im selben Maß wird er mit klassischer Werbung auf den Sendern zurückgehen. Im Schnitt erwarten die Befragten, dass sich der Onlineanteil beim Fernsehen auf 16 Prozent vom Werbeumsatz verdoppeln werde (bis 2020), bei Radio sogar verdreifachen auf 15 Prozent.

Der Anteil von Online an den Werbeumsätzen wird bei Fernsehen und Radio weiter zunehmen. (EGTA-Prognose)

Der Anteil von Online an den Werbeumsätzen wird bei Fernsehen und Radio weiter zunehmen. (EGTA-Prognose)

Katty Roberfroid, EGTA-Direktor: "Nun wissen wir, wohin die Reise geht. Und zwar in eine wirklich gute Richtung: gut für TV und Radio, ihre Werbekunden und vor allem - gut für das Millionenpublikum, dass das Programmangebot auf welchem Gerät auch immer genießt."


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.