VDZ und BDZV werben auf YouTube für das Leistungsschutzrecht

Ein Jahr nach Gründung des Inhaltebündnisses machen auch die Verleger mit. Ein YouTube-Video haben Sie auch schon ins Netz gestellt.....

Text: Judith Pfannenmüller

26. Apr. 2012

Die Verlegerverbände VDZ und BDZV sind dem Interessensbündnis Deutsche Content Allianz beigetreten. Dies verkündete der seit Januar amtierende VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer in Berlin. Forderungen nach einer Relativierung oder Abschaffung des Schutzes für geistige Leistungen von Autoren, Journalisten, Musikern, Filmschaffenden sowie Verlegern und Produzenten bedrohten die Substanz der freien Presse, sagte Scherzer.

Die Deutsche Content Allianz war vor etwa einem Jahr von ARD, ZDF, sowie den Spitzenverbänden der Privatsender, Musikindustrie, TV-Produzenten, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Filmwirtschaft und der Gema ins Leben gerufen worden. Das vorrangige Ziel der Interessengemeinschaft ist es, Urheber- und Leistungsschutzrechte in der digitalen Welt zu stärken. Zuletzt hatte das Bündnis mit seiner Haltung zum Acta-Abkommen für Diskussion gesorgt.

VDZ und BDZV haben anlässlich des Welttages des Geistigen Eigentums ein Video zum Thema Leistungsschutzrecht auf ihren Websites sowie auf Youtube eingestellt:

Scherzer will nicht nur politische Bretter bohren sondern auch die Gestaltungsfreunde der Verbandsmitglieder im digitalen Wandel befeuern. Die Beherrschung moderner Technik und das Verständnis digitaler Plattformen seien der Schlüssel, um Inhalte optimal für den jeweiligen Medienkanal aufzubereiten und starke Leitmarken auf allen relevanten Plattformen zu schaffen, sagte Scherzer.

Der Ausbau der digitalen Kompetenz und der digitalen Geschäftsmodelle, der Wettkampf um Talente und technologischem Knowhow und der Ausbau der Innovationskultur seien für Verlage wichtige Zukunftsthemen.


Autor:

Judith Pfannenmüller
Judith Pfannenmüller

ist Korrespondentin für W&V in Berlin. Sie schaut gern hinter die Kulissen und stellt Zusammenhänge her. Sie liebt den ständigen Wandel, den rauhen Sound und die thematische Vielfalt in der Hauptstadt.



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