DOOH trifft POS :
Warum fuchteln die vor dem Schaufenster?

Weil das Werbemedium Virtual Promoter von Ameria interaktiv ist, aber eben im Handel. Es bringt Außenwerbung, PoS und Digital zusammen.

Text: Susanne Herrmann

Mit der Dame auf dem Schaufensterposter interagieren: Das geht. Virtual Promoter heißt das interaktive PoS-Plakat.
Mit der Dame auf dem Schaufensterposter interagieren: Das geht. Virtual Promoter heißt das interaktive PoS-Plakat.

Bewegtbild trifft Außenwerbung trifft PoS trifft Gaming trifft Beacon: So in etwa lässt sich die Werbeform beschreiben, die die Kundschaft ganz persönlich in den Laden locken soll. Mit ihrem Virtual Promoter, einem interaktiven Schaufenster, vereint die Firma Ameria Außenwerbung, PoS und Digital. 

Das Heidelberger Unternehmen bietet integrierte Lösungen für den Handel an, sein Flaggschiff ist die neue Werbeform Virtual Promoter. Einsätze dafür gab es bereits, etwa für Lego bei Drogeriemarkt Müller, Base von E-Plus oder die Parfümerie Douglas (siehe Videos unten) - und daher hat Ameria auch schon Nachweise, dass sein interaktives, gestengesteuertes Schaufenster die "Aufmerksamkeit, Frequenz im Geschäft und Umsätze messbar steigert", teilt die Firma mit.

Und zwar, indem der Kunde, der am Laden vorbeikommt, von einem quasi Plakat direkt angesprochen wird, beispielsweise durch ein Klopfen aus dem Laden oder ein "Hallo", das von der animierten Figur an der Schaufensterscheibe kommt. Per Gestensteuerung wie daheim an der Spielkonsole kann der Passant mit der Figur kommunizieren und sich durch ein interaktives Menü auf dem Fenster bewegen. Dabei kann er die Produkte und Dienstleistungen des Ladens kennenlernen - und natürlich auch im Geschäft gleich kaufen oder via Smartphone bestellen.

Technisch funktioniert das so, dass hinter die Schaufensterscheibe eine Folie geklebt wird, die durch Rückprojektion zum Bildschirm wird. Auf diesem ist der interaktive Avatar zu sehen. Die Gestensteuerungs-Technik erkennt, ob sich Passanten in der Nähe befinden, die dann über Induktionslautsprecher auf der Straße angesprochen werden.  

Möglich ist auch, mit Hilfe von Beacons eine Verbindung zwischen Virtual Promoter und dem privaten Smartphone des Käufers herzustellen (via App des entsprechenden Händlers). Das erlaubt es auch, dem Kunden basierend auf bekannten Präferenzen und früheren Einkäufen maßgeschneiderte Inhalte zu präsentieren.  


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.


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