Seiner Meinung nach befindet sich der größte Konkurrent für Radiosender nicht in, sondern außerhalb der Gattung Funk: Es sei nicht davon auszugehen, dass andere regional belegbare Medien wie Tageszeitungen oder Außenwerbung besonders profitieren werden, meint der Crossmedia-Manager. Neue digitale Audioformate wie Spotify verfügten zwar über spürbare Reichweite, würden aber nicht annähernd den Verlust kompensieren können. "Vielmehr wird das Internet hier der eigentliche Profiteur sein, zum Teil in regionalen Angeboten", so Holger Zech. "Vor allem besteht die Gefahr, dass die großen internationalen US-Unternehmen Facebook und Google als die Gewinner aus dem WDR-Gesetz hervorgehen."

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W&V Redaktion
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