Mediensplitter :
Was sonst noch in der Medienbranche passiert

Der "Tatort" aus der Schweiz bleibt knapp unter neun Millionen. Presseverbände protestieren gegen die Vorratsdatenspeicherung.

Text: Anja Janotta

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TV-Quoten: Den Schweizer "Tatort" mit dem Titel "Ihr werdet gerichtet" haben am Sonntagabend 8,96 Millionen Zuschauer verfolgt. Der Marktanteil lag bei 26,7 Prozent. Damit schnitt das Team um die Schweizer Schauspieler Delia Mayer und Stefan Gubser deutlich besser
ab als zum Ausklang der letzten "Tatort"-Saison: am 5. Juli waren bei der Geschichte "Schutzlos" - ebenfalls aus Luzern - lediglich 6,12
Millionen Zuschauer (21,1 Prozent) gemessen worden. dpa

DJV: Die von der Bundesregierung geplante Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt die Presse- und Rundfunkfreiheit, beschweren sich die Verbände DJV, dju, VDZ, VPRT sowie der Deutsche Presserat und die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Sie schwäche den Informantenschutz und das Redaktionsgeheimnis, stellen sie in einer gemeinsamen Sellungnahme an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages fest. Mit der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs seien die geplanten Regelungen nicht in Einklang zu bringen. Durch die Speicherung der Telekommunikationsdaten ließen sich die Kontakte zwischen Redaktionen und ihren Informanten nachvollziehen, befürchten die Kritiker. per Mitteilung

Sky: Zur Dmexco lässt Vermarkter Sky Media Network seinen Geschäftsführer bloggen. Mit einem persönlichen Blog (http://www.martin-michel-blog.de) will Martin Michel dem Markt ab Denkanstöße zu aktuellen Themen aus der Werbewirtschaft liefern, der erste dreht sich um Werbung via Adressable TV. Michel will auch Branchengrößen als Gastauotren zu Wort kommen lassen. per Mtiteilung

ZDF: Moderator Jörg Pilawa setzt darauf, dass die kürzlich eingestellte ZDF-Samstagabend-Show "Wetten, dass..?" wiederbelebt wird. "Im kommenden Jahr ist es 35 Jahre her, dass 'Wetten, dass..?' zum ersten Mal ausgestrahlt wurde", sagte er der "Bild"-Zeitung. Das sei doch eine gute Möglichkeit, die Show noch einmal aufzulegen. Die Sendung sei für ihn "die beste Show, die wir im deutschen Fernsehen hatten". dpa

 Vox: Der Privatsender geht am 9. November mit seiner ersten eigenproduzierten Serie auf Sendung. Der "Club der roten Bänder" zeigt die Welt von sechs schwerkranken Jugendlichen, die langfristig im Krankenhaus sein müssen und dort zu Freunden werden. Die Serie beruht
auf einem Bestseller des spanischen Autors Albert Espinosa, der selbst seine Jugend im Kampf gegen den Krebs überwiegend im Krankenhaus verbracht hat. aj/dpa


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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