Splitter :
Was sonst noch in der Medienbranche passiert

"DSDS" lässt alle singen, Maxdome hat nichts verbrochen, Kabel eins lässt Erfinder ins TV.

Text: Petra Schwegler

RTL. Stellt "Deutschland sucht den Superstar" für 2016 unter das Motto "No Limits!". Will heißen: Jede Musikrichtung bekommt dann eine Chance. Die asting-Show öffnet sich für die unterschiedlichsten Styles. Vanessa Mai , Schlagerstar Michelle sowie Scooter-Frontman H.P. Baxxter sitzen in der neuen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" neben Dieter Bohlen in der Jury. Die 13. Staffel startet am 2. Januar. Moderiert wird die Show erneut von Oliver Geissen. Unternehmensangaben.

Maxdome. Der Video-on-Demand-Anbieter aus dem Hause ProSiebenSat.1 hat mit der Online-Übertragung von sogenannten Käfig-Kämpfen nicht gegen jugendschutzrechtliche Vorschriften verstoßen. Das entschied die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) der Landesmedienanstalten mehrheitlich in ihrer jüngsten Sitzung in München. Maxdome hatte Anfang August erstmals solche Kämpfe gezeigt. Die Münchner Medienanstalt BLM hatte sie als offensichtlich schwer jugendgefährdend eingestuft und deshalb die Kommission eingeschaltet. Unternehmensangaben.

ZDF Werbefernsehen. Kann Benedikt Schreiber über das Ende der ARD & ZDF Fernsehwerbung GmbH (AZF) hinaus halten. Er arbeitete bisher als Verkaufsmanager im Verkaufsbüro Mitte der beiden öffentlich-rechtlichen Anbieter. Das Frankfurter Büro wird der Wiesbadener ab dem 1. Dezember exklusiv für das ZDF Werbefernsehen übernehmen. Unternehmensangaben.

Kabel eins. Der Sender ProSiebenSat.1-Gruppe nimmt – wie Vox – Existenzgründer ins Visier. Die Dokusoap ”Vom Spinner zum Gewinner“ befasst sich vier Mal vom 5. Januar an immer dienstags um 20.15 Uhr mit Unternehmern, deren Geschäftsideen auf zum Teil kuriosen Erfindungen beruhen, wie Kabel eins mitteilt. In der ersten Ausgabe werden der 29-jährige Curro Cachinero, der ”Baumsperma“ auf den Markt bringen will, und der 53-jährige Wolfgang Kleff vorgestellt, der mit flexiblen Brandschutzmatten Gebäude vor dem Feuer schützen möchte. Die Reihe ist unmoderiert. Unternehmensangaben.

Medical Tribune Verlagsgesellschaft. In Wiesbaden ist Stephan Kröck ab sofort Verlagsleiter für sämtliche anzeigenfinanzierten Verlagsprodukte und Periodika sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Sein Hauptfokus ist der Ausbau des Verkaufs, die forcierte Neuproduktentwicklung und die Konsolidation der Marktstellung der „Medical Tribune“ im Zuge des beschrittenen Wachstumskurses in den letzten Jahren. Weiter ist der 53-Jährige Mitglied des internationalen Board – und damit mitwirkend an der Entwicklung von länderübergreifenden Projekten und Verlagsprodukten. Kröck berichtet an Oliver Kramer, Geschäftsführer der Swiss Professional Media AG in Basel. Unternehmensangaben.

Philipp Jaklin. Der 41-Jährige, bisher leitender Online-Redakteur der "FAZ", wechselt als Ressortleiter Wirtschaft zum "Weser-Kurier". Er verstärkt ab 1. Januar 2das Führungsteam der Bremer Redaktion. Jaklin hat bei der "Financial Times Deutschland“ volontiert und dort bis 2013 gearbeitet, unter anderem als Seite-1-Chef. Seit Anfang 2014 war er bei FAZ.net. Unternehmensangaben.

ARD und ZDF. Haben sich mit der Produzentenallianz auf eine neue Eckpunkte-Vereinbarung für die Zusammenarbeit in Gemeinschaftsproduktionen geeinigt. Änderungen gibt es vor allem im Bereich der VoD- und Pay-TV-Rechte. Die Sender wirken zufrieden, die Produzenten verstehen die neuen Eckpunkte indes nur als Übergangsregelung. Unternehmensangaben.

Börsenmedien AG. Teilt mit, dass die Sanierung der DAF Deutsches Anleger Fernsehen AG nunmehr beendet sei und das Insolvenzverfahren entsprechend abgeschlossen wurde. Im Zuge dessen würde die Bewegtbildsparte der Börsenmedien AG in den kommenden Wochen in Der Aktionär TV umbenannt. Darüber hinaus soll das Videoangebot ein integraler Bestandteil des völlig überarbeiteten Webauftritts von Der Aktionär werden, welcher zu Beginn des kommenden Jahres live gehen wird. Unternehmensangaben.

FAZ. Dort wird Andreas Platthaus neuer Literaturchef. Wie die „FAZ“ mitteilte, folgt Platthaus am 1.Februar auf Felicitas von Lovenberg, die das Haus aus privaten Gründen verlässt. Der 49- Jährige ist derzeit stellvertretender Feuilletonchef der „FAZ“ und gehört bereits seit 1997 zum Feuilleton. Platthaus ist hervorgetreten durch seine Publikationen zu Comics und ist Autor des Sachbuchs "Im Comic vereint - Eine Geschichte der Bildgeschichte". Unternehmensangaben.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.