Splitter :
Was sonst noch in der Medienbranche passiert

Sixx bessert noch mehr Tattoo-Sünden aus, OMS schnürt türkischsprachiges Werbepaket, ZDF überzeugt mit alten Bekannten.

Text: Petra Schwegler

Sixx. Legt eine zweite Staffel seiner Reihe ”Horror Tattoos - Deutschland, wir retten Deine Haut“ auf. Als Starttermin ist der 2. März um 20.15 Uhr vorgesehen. Als Grund nennt der Sender aus der ProSiebenSat.1-Familie die ”sensationellen 4,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen“ im Verlauf der ersten Staffel 2015.
Auch im zweiten Durchgang sind die vier Tattoo-Spezialisten Nancy Mietzi, Mick Mark, Bertram Krause und Randy Engelhard unterwegs, um schlecht gemachte Tätowierungen mit ”Cover-ups“ in Kunstwerke zu verwandeln. Acht neue Folgen sind geplant. Unternehmensangaben.

OMS. Der Vermarkter erweitert mit der Vermarktungsübernahme der türkischsprachigen Nachrichtenwebseiten Posta, Fanatik und KanalD sein Portfolio ab sofort um den neuen OMS Channel "Türkischsprachige News". Dort sind auch Umfelder bei Hürriyet, Radikal, Bigpara, HürriyetTV und CNN Türk buchbar. Werbekunden steht damit ein News-Umfeld zur Verfügung, um türkischsprachige Zielgruppen in Deutschland gezielt über die OMS zu adressieren. Unternehmensangaben.

ZDF. Fährt einmal mehr einen Erfolg zur Hauptabendzeit ein: Das Kriminalmagazin ”Aktenzeichen XY... ungelöst“, das am Mittwochabend um 20.15 Uhr zur Mithilfe bei einer RAF-Terroristenfahndung aufrief, verfolgten 5,77 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Der Gesamtmarktanteil betrug 17,5 Prozent.
Im Vorabendprogramm hatte das ZDF bereits mit dem Handball-EM-Spiel Deutschland gegen Slowenien (25:21) gepunktet: Ab 17.15 Uhr schalteten 3,83 Millionen Menschen (18,3 Prozent Gesamtmarktanteil) ein.
Gut lief es auch für RTL: Zunächst waren 4,37 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (13,5 Prozent) beim Castingklassiker ”Deutschland sucht den Superstar“ dabei, im Anschluss nahmen ab 22.15 Uhr 6,89 Millionen Zuschauer (28,6 Prozent Gesamtmarktanteil) Einblick ins Dschungelcamp ”Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“, in dem Kandidatin Helena Fürst ihre Teilnahme an der Dschungelprüfung verweigerte, vom TV-Publikum aber wieder für das nächste Mal nominiert wurde. Am Dienstag waren es lediglich 6,15 Millionen. Unternehmensangaben.

Pearson. Der britische Bildungsverlag setzt nach seiner Trennung von der "Financial Times" den Rotstift im Buchgeschäft an. Einem neuen Sparprogramm sollen in diesem Jahr rund 4000 Vollzeitstellen zum Opfer fallen, wie das Unternehmen in London ankündigte. Das ist praktisch jeder zehnte Job im Verlag. Ab 2018 sollen sich die Einsparungen und die Einführung neuer Produkte auszahlen. Via dpa.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.