Splitter :
Was sonst noch in der Medienbranche passiert

FC Bayern im Tor-Tief und im Quoten-Hoch, Dreamworks mit neuem Eigner, MDR mit neuen Namen.

Text: Petra Schwegler

FC Bayern München. Hat zwar im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales bei Atlético Madrid am Mittwochabend eine Niederlage hinnehmen müssen, lag im Fernsehen aber deutlich vorne: 11,69 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgten ab 20.45 Uhr das Spiel im ZDF, das die Bayern knapp mit 0:1 verloren. Der Gesamtmarktanteil betrug 36,8 Prozent.
Beim Abo-TV-Anbieter Sky schalteten noch einmal 730.000 Zuschauer ein. Damit lagen die Bayern allerdings unter dem Vorjahreswert vom Halbfinale gegen den FC Barcelona, als mehr als 13 Millionen das Hinspiel sahen – doch für diese Saison ist es ein neuer Rekord. Unternehmensangaben.

Dreamworks Animation. Das Trickfilm-Studio geht für 3,8 Milliarden Dollar an den US-Kabelriesen Comcast übernimmt das Dreamworks Animation.
Zur Wiege von ”Madagascar“, ”Shrek“ oder ”Kung Fu Panda“ passt Comcasts Hollywood-Studio Universal mit der Sparte "Illumination Entertainment“. Bei der Animations-Tochter entstanden zuletzt Erfolge wie ”Ich - Einfach unverbesserlich“ und ”Minions“ landen konnte. ”Dreamworks Animation ist eine großartige Ergänzung“, verkündete NBC-Universal-Chef Steve Burke postwendend.
Die Fusion soll bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Sie muss noch von den Wettbewerbshütern genehmigt werden. Via dpa.

MDR. Der ARD-Sender benennt seine Radioprogramme MDR Info und MDR Figaro um. Ab 2. Mai sendet das Info-Radio unter dem Namen MDR Aktuell - Das Nachrichtenradio. An die Stelle von MDR Figaro tritt MDR Kultur - Das Radio. “Nachrichten und kulturelle Angebote spielen für den MDR eine zentrale Rolle, weshalb sie künftig auf allen Verbreitungswegen unter einem einheitlichen Markennamen erscheinen“, heißt es.
Daher gilt: Der gemeinsame Name für die in der Hauptredaktion Information erstellten Nachrichtenangebote wird MDR Aktuell sein. Die Kulturmarke des MDR heißt fortan MDR Kultur. Unternehmensangaben.