- Für 92 Prozent der Jüngeren und 91 Prozent der älteren Arbeitnehmer der Studie steht Spaß bei der Arbeit – wie eingangs erwähnt - an erster Stelle. Von höherer Bedeutung sind für die 16- bis 29-Jährigen ebenso wie für die 30- bis 49-Jährigen nur "Spaß und Freude" generell im Leben (94 bzw. 93 Prozent).
Berufsanfänger stellen zudem "finanzielle Unabhängigkeit" (93 Prozent) weit nach vorne, die erfahrenen Mitarbeiter mit mehr Lebenserfahrung "Familie und Partnerschaft" (92 Prozent).

- Wenn es dann um die harten Jobkriterien geht, sind sich beide Altersgruppen ebenfalls einig: Ganz vorne rangiert eine gute Bezahlung - wie die Grafik unten zeigt. Darauf folgen eine angenehme Atmosphäre/Arbeitsumfeld, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Wertschätzung der geleisteten Arbeit als auch berufliche Perspektiven.

- Die langfristigen Karrieremöglichkeiten sind hier vor allem für die 16- bis 29-Jährigen von Bedeutung, während die 30- bis 49-Jährigen die Wertschätzung als wichtiger empfinden.

- Verbesserungspotenzial sehen die 16- bis 29-Jährigen vor allem in der Vergütung, bei der Work-Life-Balance sowie bei den Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. Die 30- bis 49-Jährigen wünschen sich vor allem eine größere Wertschätzung ihrer geleisteten Arbeit, sowie Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld als auch eine verbesserte Work-Life-Balance.

- Nur etwa die Hälfte der Befragten ist mit den wichtigsten Kriterien ihres Arbeitsplatzes wie etwa der Arbeitsatmosphäre und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden.

- Im Vergleich zu den älteren Befragten haben die 16- bis 29-Jährigen mit Kindern generell einen positiveren Eindruck hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland. Dennoch sind knapp 70 Prozent der Meinung, dass Kinder immer einen Einfluss auf den Karriereweg der Mutter nehmen. Bei den 30- bis 49-Jährigen empfinden dies knapp zehn Prozent weniger.

- Sowohl die 16- bis 29-Jährigen als auch die 30- bis 49-Jährigen schätzen die Verantwortung, die der Job mit sich bringt (75 und 74 Prozent). Sie sind stolz auf die geleistete Arbeit (75 und 74 Prozent). Jedoch definieren sich beide Altersgruppen nicht ausschließlich über den Job: Über die Hälfte der Befragten trennt strikt zwischen dem Berufs- und dem Privatleben (56 Prozent).

- Fast die Hälfte der befragten 16- bis 29-Jährigen (49 Prozent) sowie knapp ein Drittel der 30- bis 49-Jährigen (32 Prozent) waren in den letzten drei Jahren auf Jobsuche. Von beiden Altersgruppen wurde die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz deutlich schwieriger empfunden als der eigentliche Einstellungsprozess.

Hier noch mal auf einen Blick in einer VIMN-Grafik, was den Deutschen wichtig ist:


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.