Springer-Aktion "StimmungsBild" :
Wie Bild die Wahl für sich nutzt

Bild kommt zu Ihnen vor Ort - und macht sich vor der Bundestagswahl am 24. September ein "StimmungsBild". So läuft die Aktion ab. 

Text: Petra Schwegler

Einer der Busse für die große Deutschlandtour des Bild-Teams.
Einer der Busse für die große Deutschlandtour des Bild-Teams.

Aktionen zur  Bundestagswahl in den Medien gibt es viele. Heraus sticht (einmal mehr) Bild. Die Springer-Marke macht sich im großen Stil auf den Weg durch die Republik. Auf zwei insgesamt mehr als 5000 Kilometern langen Touren durch 65 deutsche Städte wollen Bild-Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag mit den Lesern ins Gespräch kommen. Gesammelt wird das "StimmungsBild", wie Springer die Aktion getauft hat.

Los geht es mit der "Nord-Ost-Tour" am 14. August in Görlitz, die Süd-West-Tour startet am 16. August in Saarlouis. Zu erkennen sind die "StimmungsBilder" am silberfarbenen Bus mit Emblem - und dem Hinweis, dass Bild im Juni 65 geworden ist. Sie werden jeweils tagsüber auf zentralen Plätzen der Städte präsent sein. Zur Bundestagswahl am 24. September macht die Tour dann in der Hauptstadt Berlin halt. Damit kein Leser die Bild-Wahl-Reise verpasst, werden Termine und Orte in den 24 Regionalausgaben sowie unter Deutschlandtour.bild.de angekündigt.

Bild-Chefredakteurin Tanit Koch will mit der Tour "erfahren, was die Menschen in Deutschland vor der Bundestagswahl bewegt – und wir möchten es von ihnen selber erfahren". Das Ziel sei, den Wahlkampf aus Sicht der Bürger zu begleiten, "für die Bild sich seit 65 Jahren einsetzt". Vor allem kleinere und mittelgroße Städte in allen Regionen Deutschlands würden bereist – "um ein möglichst breites Stimmungsbild zu erhalten". Und sicher auch, um ein Werbung fürs Springer-Blatt im Jubiläumsjahr zu machen.

Übrigens: RTL startet bereits an diesem Sonntag in die "heiße Phase" des Wahlkampfs in den Medien. Den Auftakt macht das so genannte Townhall-Meeting mit dem SPD-Herausforderer, das um 22.20 Uhr unter dem Titel "An einem Tisch mit Martin Schulz: Deutschland fragt nach" läuft. Eine Woche später folgt die Ausgabe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die 60-minütige Sendung wird produziert von Spiegel TV und dem Info Network der RTL-Familie.

Wenn Sie sich für die Wahlauftritt der Parteien interessieren - hier geht es zu unserem Dossier zur Bundestagswahl 2017.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.