Konkreter wird nun die "FAZ". Bauer spare Stellen ein und lagere Dienste aus, nutze "den Winkelzug einer Bilanzänderung mit Neubewertungen des Vermögens" und den Umbau in Berlin. Zusätzliche Einnahmen aber müssen aus anderen Bereichen als dem klassischen Zeitungsgeschäft kommen. "Datengetriebene Geschäftsmodelle" seien das, zitiert die "FAZ" Bauer und führt DuMont-Beteiligungen bei Facelift (Social Media Marketing) und Censhare (Cloud-Services) als Beispiele an. 

Obwohl DuMont in seiner Bilanz meldet, dass Regionalmedien viel zur guten Bilanz beigetragen habe (mehr Werbe- und Vertriebserlöse bei sinkenden Auflagen), auch dank der guten Onlinereichweiten, sagte er der "FAZ", es gehe um die Frage, wie Journalismus finanziert werden könne. Denn DuMont habe beispielsweise mit sieben Zeitungsmarken digital 50 Prozent mehr Reichweite, das bringe aber nur vier Prozent der Erlöse im Vergleich zu den gedruckten Ausgaben.

In der Gruppe erscheinen die Abonnementzeitungen "Kölner Stadt-Anzeiger", "Kölnische Rundschau", "Berliner Zeitung" und "Mitteldeutsche Zeitung" sowie die Boulevardzeitungen "Express", "Berliner Kurier" und "Hamburger Morgenpost". 

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W&V Redaktion
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