Stern bleibt Umsatzkönig, lässt aber Federn

Ein Blick auf die 30 umsatzstärksten Titel zeigt in der Neun-Monats-Bilanz den Stern vorn, ebenso wie im Vorjahr. Der Vorsprung gegenüber der Westausgabe des RTV-Supplements ist allerdings spürbar geschrumpft. Dabei verliert der Stern prozentual weniger Umsatz als seine Segmentnachbarn Spiegel und Focus. Diese beiden waren sehr schwach ins Jahr gestartet, haben es aber in den letzten Monaten immerhin geschafft, das Minus in den deutlich einstelligen Bereich zu bringen.

Mit Brigitte und Freundin schaffen zwei 14-täglich erscheinende Frauenzeitschriften den Sprung unter die Top Ten, die naturgemäß von Wochentiteln dominiert werden.

Brutto am meisten Umsatz macht der Stern.

Brutto am meisten Umsatz macht der Stern.

Anzeigenseiten bis zum halben Heftumfang

Auch das Verhältnis von Anzeigenseiten, Beiheftern und redaktionellen Seiten hat PZ-Online ausgewertet. Normalerweise überwiegt Redaktion, bei den Nachrichtenmagazinen macht sie etwa 80 Prozent aus. Das sei früher anders gewesen. Und auch die Zahl der Anzeigenseiten pro Heft sei deutlich zurückgegangen. Das wirke sich, ist sich PZ-Online sicher, auf die Werbewirkung positiv aus.

Die höchsten Werbeanteile verzeichnen inzwischen die Programm-Supplements; hier machen Anzeigen und Beihefter rund die Hälfte des Heftumfangs aus.

Das Verhältnis von Anzeigen- zu Redaktionsseiten ist günstig für Werbekunden.

Das Verhältnis von Anzeigen- zu Redaktionsseiten ist günstig für Werbekunden.

 W&V/sh


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autors. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.