Zu wenig Lust auf Land: Springer macht "Hörzu Heimat“ dicht

Die Line Extension der Programmzeitschrift "Hörzu“ wird nicht weiter fortgeführt. Aber Springer kommt um einen Stellenabbau bei "Hörzu Heimat" herum...

Text: Petra Schwegler

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Springer nimmt "Hörzu Heimat“ vom Markt. Die im September 2010 gestartete Line Extension der Programmzeitschrift "Hörzu“ werde nicht weiter fortgeführt, heißt es in einer Stellungnahme vom Mittwochmorgen. Die wirtschaftlichen Zielsetzungen hätten trotz positivem Feedback aus dem Leser- und Anzeigenmarkt nicht erfüllt werden können, heißt es zu Begründung.

Aufatmen für die Mitarbeiter:  Ein Arbeitsplatzabbau sei mit der Beendigung von „Hörzu Heimat“ nicht verbunden, heißt es weiter. Das Blatt war ohnehin in der Redaktionsgemeinschaft der TV-Zeitschrift „Hörzu“ entstanden. Dort werden nun dafür die in "Hörzu Heimat“ redaktionell behandelten Themen "Heimat Deutschland", "Land & Leute" sowie "Reise" künftig noch stärker berücksichtigt.

Der Ableger der Programmzeitschrift ist seit der Oktoberausgabe 2011 einmal im Quartal erschienen. Der Heftpreis stieg damals von 3,50 auf 3,90 Euro. Die gedruckte Auflage hat Springer mit 200.000 Exemplaren angegeben an. Zum Start im September 2010 ließ man noch 300.000 Hefte drucken.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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