Serien-Klassiker:
Die Serie CSI kehrt mit Originaldarstellern zurück

Das TV-Network CBS hat der Fortsetzung der Las-Vegas-Ausgabe grünes Licht gegeben. Was viele Fans freuen dürfte: Die Hauptdarsteller William Petersen und Jorja Fox sind auch wieder mit von der Partie.

Text: Manuela Pauker

In Las Vegas wird bald wieder ermittelt: CSI kehrt zurück.
In Las Vegas wird bald wieder ermittelt: CSI kehrt zurück.

Im Jahr 2015 hatte sich die Erfolgsserie "CSI: Crime Scene Investigation" nach 15 Jahren und 337 Episoden verabschiedet. Jetzt, sechs Jahre später, wird das Kriminallabor in Las Vegas wieder entstaubt: Das TV-Network CBS schickt die Ermittler in einer Neuauflage der Ursprungsshow, aus der auch die Spinoffs "CSI: Miami, "CSI: New York und "CSI: Cyber" hervorgegangen waren, wieder los.

Die Neuauflage ist eine Fortsetzung der Las Vegas-Ausgabe – und, anders als in vielen TV-Revivals, sind auch einige der Originaldarsteller wieder mit von der Partie. In diesem Fall sind es William Petersen als Laborchef Gil Grissom, Jorja Fox als Sara Sidle, und Wallace Langham, der wieder den  schrägen Labortechniker David Hodges verkörpert. Ihnen steht eine Riege an neuen Darstellern zur Seite– unter anderem Matt Lauria ("Friday Night Lights", "Kingdom") und Paula Newsome ("Chicago Med", "Barry").

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Ursprünglich sollte das Projekt bereits im vergangenen Jahr anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von "CSI" umgesetzt werden  - das wurde jedoch von der Pandemie vereitelt. Jetzt gab CSB der Neuauflage, die wieder von Jerry Bruckheimer produziert wird, offiziell grünes Licht. Und: Anstatt einer limitierten Mini-Serie, wie 2020 überlegt, soll das neue "CSI:Vegas" wieder als reguläre Serie laufen.

Ein Hit auch für die RTL-Gruppe

Mit dem Format hatte CBS ab dem Jahr 2000 zum Siegeszug des Crime-Genres beigetragen. Auch in Deutschland wurde die Serie in der RTL-Gruppe zum Hit – wenn auch erst nach einer gewissen Anlaufphase. Nach dem Start 2001 auf Vox schalteten gerade mal 690.000 Zuschauer ein, und auch ein Jahr später dümpelte "CSI" dort noch bei Marktanteilen unter fünf Prozent vor sich hin. Heutzutage wäre die Sendung bei einer solchen Performance wohl schon nach zwei Folgen aus dem Programm geflogen.

Die Kölner bewiesen jedoch Geduld – und wurden dafür belohnt: Im Mai 2006 erzielte Vox mit der von Starregisseur Quentin Tarantino inszenierten Folge "Grabesstille" einen Marktanteil von 29,4 Prozent – Rekord. Das konnte auch Muttersender RTL nicht mehr ignorieren und holte die Serie samt Ablegern ins Hauptprogramm.

Ob RTL auch die jetzige Neuauflage wieder zeigen wird, ist noch offen. Die Serie dürfte jedenfalls auch hierzulande durchaus begehrt sein.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde


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