Mehr Erfolgs-Content:
George R. Martin schließt Fünf-Jahres-Vertrag mit HBO

Der "Game of Thrones"-Erfinder soll für das US-Network und dessen Streamingdienst weiteren Content entwickeln. Für eines der Projekte, das "GoT"-Prequel "House of the Dragon", ist im April Drehbeginn.

Text: Manuela Pauker

"House of the Dragon" soll 2022 ausgestrahlt werden.
"House of the Dragon" soll 2022 ausgestrahlt werden.

George R. Martin, Autor der Buchreihe "A Song of Ice and Fire", auf der die HBO-Erfolgsserie "Game of Thrones" basiert, hat jetzt einen umfassenden Vertrag mit dem TV-Network abgeschlossen: Wie das US-Branchenmagazin Hollywood Reporter berichtet, haben sich Martin und HBO für einen achtstelligen Dollar-Betrag auf einen Fünf-Jahres-Vertrag geeinigt.

Dafür soll der BestsellerAutor jede Menge Content entwickeln – sowohl für HBO als auch für dessen noch jungen Streamingdienst HBO Max. Dazu zählen nicht nur die fünf Projekte, die inhaltlich im Game of Thrones-Universum angesiedelt sind. Martin ist auch als Executive Producer an der Serie "Who Fears Death" sowie an der TV-Adaption des Fantasy-Romans "Roadmarks" beteiligt.

Drehbeginn für "House of the Dragon"

Für eines der fünf "Game of Thrones"-Projekte gab es inzwischen auch grünes Licht: Produktionsbeginn für "House of the Dragon" soll noch in diesem Jahr sein. Das Prequel soll ab April diesen Jahres in England gedreht werden. Die erste Staffel mit zehn Episoden soll 2022 ausgestrahlt werden.

Die weiteren "GoT"-Serien befinden sich derzeit noch im Entwicklungsstadium – ob sie jemals darüber hinaus kommen, ist noch offen. Martin hat, abgesehen von seinem HBO-Deal, aber auch noch andere Projekte in Arbeit. Dazu zählt die Reihe "Wild Cards", die er für den NBC-Streamingdienst Peacock betreut, und seine eigene Entertainment-Firma Meow Wulf. Und natürlich schreibt George R. Martin gerade an einem Werk, auf das viele seiner Fans sehnlichst warten: "The Winds of Winter", sechster Band der "A Song of Ice and Fire"-Saga, ist aktuell ebenfalls  in Arbeit.



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde


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