Messestand verlegt :
Eine findige bayerische Firma trotzt dem Coronavirus

Weil die Logistik-Messe Logimat wegen des Coronavirus abgesagt wurde, verlegte die bayerische Maschinenbaufirma Grenzebach ihren Messestand kurzerhand an den eigenen Standort - begleitet von einem Filmteam und der Agentur GES. 

Text: Maximilian Flaig

"Außergewöhnliche Situationen brauchen außergewöhnliche Lösungen."
"Außergewöhnliche Situationen brauchen außergewöhnliche Lösungen."

Wegen der aktuellen Gefahr durch das Coronavirus sind viele Veranstalter gezwungen, Großveranstaltungen wie Messen und Konferenzen kurzfristig abzusagen (mehr dazu hier im Liveblog). Marken fehlt damit plötzlich ein wichtiger Kommunikationskanal. Wie man das Problem handfest löst, haben die bayerische Maschinenbaufirma Grenzebach und die Live-Kommunikationsagentur GES, Velbert gezeigt. Nach der Absage der Stuttgarter Intralogistik-Messe Logimat wurde der 160 qm große Messestand kurzerhand direkt im Kundenzentrum von Grenzebach in Asbach-Bäumenheim (im Landkreis Donau-Ries) aufgebaut.

"Außergewöhnliche Situationen brauchen außergewöhnliche Lösungen", kommentierte Cathrin Gros, bei Grenzebach für das Marketing zuständig, die unkonventionellen Entscheidung. Für die Verlegung mussten vier Sattelzüge mit Material, ein achtköpfiges Montageteam, sowie Mietmöbel und Catering in kürzester Zeit umdirigiert, und Hotelzimmer umgebucht werden. Der gesamte Aufbau wurde schließlich in fünf Tagen bewerkstelligt. Auch unter Beantragung von Sonntagsarbeit auf dem Werksgelände, heißt es. 

Grenzebach wird eigenen Angaben zufolge den Messestand durch verschiedene Videos seinen Kunden digital zugänglich machen, damit sie sich trotz der Logimat-Absage über Angebote informieren können. Bereits der Aufbau wurde durch ein Filmteam begleitet. Zusätzlich hätten Kunden und Pressevertreter die Möglichkeit von individuellen Besuchen in kleinem Rahmen, bei denen die Schutzmaßnahmen zur Infektionsprävention eingehalten werden, teilt die Firma mit. 

So lief der Aufbau:

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Autor:

Maximilian Flaig

ist seit 2018 W&V-Redakteur und verbringt in dieser Funktion die meiste Zeit des Tages im Agenturressort. Dort versorgt ihn die kreativste Branche der Welt zuverlässig mit guten Geschichten - oder mit Zahlen für diverse Rankings. Sport- und Online-Marketing interessieren den gebürtigen Kölner besonders. 


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