Verkaufs-Event :
Glamour Shopping Week: Diese Händler verkaufen viermal so viel

Die Abverkäufe zur Glamour Shopping Week boomen regelmäßig. Was Händler zu der Aktionswoche wissen sollten und welche Produktkategorien am stärksten wachsen:

Text: Verena Gründel

Die Glamour Shopping Week: Am Freitag geht's los
Die Glamour Shopping Week: Am Freitag geht's los

Auf die Einkaufstüten, fertig, los! Am 29. September startet die 22. Glamour Shopping Week. 180 Markenpartner sind in diesem Herbst Teil der Aktion, das sind 25 mehr als beim letzten Einkaufsevent des Condé-Nast-Magazins Glamour.

In den vergangenen Jahren hat sich die einstige stationäre Einkaufsschlacht in ein Omnichannel-Shopping-Event verwandelt. Zum Beispiel haben zur April-Ausgabe dieses Jahr 319.000 Leser die Shopping-Week-App genutzt.

Der Performance-Marketing-Anbieter Criteo hat das Kaufverhalten der Deutschen während der letzten Oktober-Ausgabe der Glamour Shopping Week untersucht und drei wichtige Aspekte zusammengetragen, die Händler zu der Aktionswoche in diesem Jahr wissen sollten:

1. Am Wochenende geht es in die Stadt, ab Montag boomt Online:

Die Glamour Shopping Week ist längst nicht mehr nur ein Event, der die Frequenz und Abverkäufe in stationären Läden erhöht. Immer mehr Menschen lassen sich im Laden inspirieren, kaufen dann aber im entsprechenden Onlineshop. So ist nach dem Auftaktwochenende ein Anstieg von bis zu 40 Prozent bei den Online-Sales im Vergleich zur Referenzwoche zu beobachten.

Criteo Glamour Week DE Grafik

Der Online-Umsatz steigt in der Glamour Shopping Week um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einer normalen Woche.

2. Stationäre Shops befeuern das Online-Geschäft:

Alle Händler können von der Aktion profitieren – sofern sie neben ihrem Onlineshop über stationäre Geschäfte verfügen. Denn aufgrund der stark frequentierten Innenstädte hinterlassen Werbeaktionen im Laden Eindruck. Die Analyse zeigt, dass Multichannel-Händler ihre Online-Sales während der Aktion in etwa verdoppeln können, während die Umsätze der Online-Pureplayer relativ stabil bleiben.

3. Eltern kaufen für ihre Kinder:

Während der Aktion steigt der Absatz von Damenmode händlerübergreifend um etwa 70 Prozent an und bleibt die umsatzstärkste Kategorie. Herrenmode wächst sogar um 80 Prozent.

Doch eigentlich steht der Nachwuchs im Fokus: Fast viereinhalbmal mehr Produkte für Kinder werden in der Aktionswoche im Vergleich zu einer normalen Woche verkauft. Die Zahl der Warenkörbe, in denen sich gleich mehrere Kinderprodukte befinden, steigt sogar um das Sechsfache.

Wie Condé Nast das Event bewirbt und welchen Rekord der Verlag damit bricht, lesen Sie in der W&V-Analyse Wie Condé Nast die Shopping Week vermarktet.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.