Mit 89 smarter denn je: Nachwuchs-iPhone-Nutzer Warren Buffett.

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Wegen Corona: Hamsterkäufe von Nintendo-Spiel

Das Coronavirus verhagelt den großen Tech-Firmen das Geschäft? Das stimmt für viele Unternehmen – aber nicht für alle. Nintendo verzeichnet in China einen riesigen Ansturm auf sein Fitness-Spiel "Ring Fit Adventure". Grund: Weil viele Menschen zu Hause bleiben müssen und nicht mehr ins Fitnessstudio oder auf ihre Laufstrecke können, versuchen sie zumindest vor dem Fernseher zu trainieren. "Ring Fit Adventure" kommt mit Zubehör wie einem elastischen Gummiring und Bewegungssensoren, die ein Workout im Wohnzimmer möglich machen.

Dass "Ring Fit Adventure" in China noch gar nicht offiziell erschienen ist, stört die Nutzer dabei kaum. Denn clevere Händler, so NintendoLife, kaufen weltweit Vorräte auf und verhökern sie dann überteuert in China. Die Preise für das Indoor-Fitness-Spiel liegen dort teilweise bei mehr als 250 Dollar. Zum Vergleich: Bei uns ist "Ring Fit Adventure" samt Zubehör für 80 Euro zu haben – wenn es nicht, wie bei Amazon, aufgrund der riesigen internationalen Nachfrage ausverkauft ist. Auch das von Corona schwer gebeutelte Apple profitiert zumindest ein Stück weit: Durch den unfreiwilligen "Hausarrest" vieler Menschen in China steigt dort die Nachfrage nach dem iPad, das sich besonders bequem auf der Couch nutzen lässt.

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Galaxy S20: So sinkt der Preis des neuen Samsung

Samsung ruft für sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S20 stolze Preise auf, die sich längst nicht mehr vor Apple verstecken müssen. Das Topmodell S20 Ultra kostet mit 1.349 Euro sogar 100 Euro mehr als die günstigste Variante des iPhone 11 Pro Max. Dafür bekommen Samsung-Käufer allerdings 5G. Zentraler Unterschied zwischen iPhone und Galaxy ist allerdings der Preisverfall. Während die Apple-Phones über Monate kaum billiger werden, rauschen die Preise der Samsungs schnell in den Keller. Das Preisportal guenstiger.de hat jetzt seine Prognose fürs S20 nach dem Verkaufsstart am 20. März abgegeben.

Basierend auf den Daten aus den letzten Jahren dürfte das einfachste Galaxy S20, das im März offiziell ab 899 Euro erscheint, im Juni bei 620 Euro angekommen sein. Das zunächst 1.349 Euro teure 5G-Topmodell S20 Ultra schafft den fast schon traditionellen Ein-Drittel-Nachlass demnach ebenfalls bereits im Juni, und wäre dann für rund 920 Euro zu haben. Nur das mittlere Modell S20+, das im März ab 999 Euro startet, soll gefragter sein. Hier werden die gut 30 Prozent Rabatt und damit ein Preis von etwa 680 Euro laut guenstiger.de wohl erst im August erreicht. Für alle drei Modelle gilt damit: Unbedingt abwarten, und nicht gleich zum Start kaufen!

Samsung Galaxy S20: Mit dem Kamera-Zoom geht’s aufwärts – und mit den Preisen abwärts.

Samsung Galaxy S20: Mit dem Kamera-Zoom geht’s aufwärts – und mit den Preisen abwärts.

Huawei: Smart-Lautsprecher und Falt-Phone für Deutschland

Huawei lässt sich vom Coronavirus möglichst wenig beeindrucken – und stellte trotz der Absage der Mobilfunkmesse MWC seine Neuheiten jetzt unverdrossen in Barcelona vor. Vor ungewohnt spärlichem Publikum zeigten die Chinesen unter anderem ihren neuen Smart-Lautsprecher "Sound X", der auch in Europa und auf dem deutschen Markt erscheinen soll. Die Box mit 360-Grad-Klang und doppeltem Subwoofer, die Apples HomePod durchaus nicht unähnlich sieht, haben die Chinesen gemeinsam mit dem renommierten französischen Audiospezialisten Devialet entwickelt. Einen Euro-Preis nennt Huawei laut Engadget noch nicht. In China kostet der Sound X an die 285 Dollar.

Großes Handicap des Smart-Lautsprechers: Er ist – zumindest außerhalb Chinas – nicht wirklich smart. Denn Huaweis eigener Sprachassistent Xiaoyi parliert nur Chinesisch. Und Alexa oder den Google Assistant darf Huawei aufgrund der US-Handelsrestriktionen nicht installieren. Das gleiche Problem plagt auch Huaweis zweites Falt-Phone Mate Xs, das jetzt ebenfalls in Barcelona vorgestellt wurde. Ein optisches Polyamid-Material, das laut Huawei teurer ist als Gold, soll die Haltbarkeit des Biege-Bildschirms verbessern – wozu auch der Deutschland-Preis des Mate Xs von stolzen 2.500 Euro passt. Auch das Scharnier hat Huawei nach eigenen Angaben verstärkt. Das Magazin PhoneArena zeigt sich in einem ersten Hands-on allerdings wenig beeindruckt: "Die Mechanik fühlt sich weiterhin nicht allzu robust an, was ernsthafte Fragen zur Haltbarkeit aufwirft."

HuaweiPod – so könnte der neue Smart-Lautsprecher aus China auch heißen. Denn die Ähnlichkeit zu Apples HomePod ist nicht zu übersehen.

HuaweiPod – so könnte der neue Smart-Lautsprecher aus China auch heißen. Denn die Ähnlichkeit zu Apples HomePod ist nicht zu übersehen.

Der Arzt-Tweet des Jahres

Lachen, bis der Arzt kommt. Oder besser gesagt, die Ärztin. Die bisher kaum bekannte Twitter-Nutzerin Ashi (@rakshesha) mit soliden 10.400 Followern hat einen Riesenerfolg gelandet, der seit Sonntag bereits auf rund 800.000 Likes und mehr als 100.000 Retweets kommt.

O-Ton ihres herrlichen Tweets: "Endlich ist es passiert! Die Flugbegleiter haben gefragt, ob ein Arzt an Bord sei. Ich bin sofort aufgestanden, habe mich gemeldet und 'Ja' gesagt. Neun Kilometer über dem Boden habe ich mit einer Rasierklinge und einem Kugelschreiber einen Luftröhrenschnitt durchgeführt. Der Patient hat es nicht geschafft, aber für mich war es unglaublich aufregend. Nun denke ich tatsächlich darüber nach, Medizin zu studieren."

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Autor:

Jörg Heinrich

ist Autor bei W&V. Der freie Journalist aus München betreut unter anderem die Morgen-Kolumne „TechTäglich“. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Internet und Social Media künftig funktionieren, ohne die Nutzer auszuhorchen. Zur Entspannung fährt er französische Oldtimer und schaut alte Folgen der ZDF-Hitparade mit Dieter Thomas Heck.