Renommierte Kunden im Portfolio

Mittlerweile beschäftigt Datalion rund zehn Mitarbeiter. Die Liste der Auftraggeber ist groß, reicht von Marktforschungs­unternehmen wie GfK und Nielsen über klassische Werbungtreibende wie L’Oreal und Telekom über Agenturen bis zu Medien­unternehmen, darunter Hubert Burda, Pro Sieben Sat 1 und – seit wenigen Wochen – als Kooperationspartner auch W&V. Das Geschäft mit den Marktforschern macht nach wie vor einen großen Teil des Umsatzes aus, sagt Benedikt Köhler, aber inzwischen gebe es auch vermehrt Projekten aus den Bereichen Vertrieb und Controlling.

Data Lion Benedikt Köhler Wolfgang Dittrich

Das Produkt ist ausgereift und belastbar, sagen Benedikt Köhler (oben) und Wolfgang Dittrich (rechts). Im nächsten Schritt sollen der Vertrieb angekurbelt und gegebenenfalls Partner an Bord geholt werden.

Im Angebot: eine benutzerfreundliche, webbasierte Software für Dashboards, Business-Intelligence, Marktforschung und IoT. Sie vermag selbst große Datenmengen problemlos in Dashboards zu visualisieren und zu analysieren. So lassen sich automatisiert interaktive Reports erstellen. Alles natürlich responsiv.

Und: Die Nutzer können nach einer Schulung in Eigenregie die Dashboards weiterentwickeln und nach eigenen Vorstellungen anpassen. Flexibilität ist ein Argument, mit dem die Daten-­Spezialisten punkten wollen. So entwickelt Datalion auf Wunsch auch kundenindividuelle Module. In vergleichsweise kurzer Zeit. Sehr gerne genutzt wird auch eine Funktionalität, die ­aktuell lediglich die Datalion-Software bietet: Die Dashboards lassen sich in Power Point exportieren und in dieser Form auch bearbeiten. Zudem: „Wir sind nah beim Kunden, quasi vor Ort, und betreuen den Kunden persönlich. Unsere Daten werden alle in Deutschland gehostet, was für viele ­Kunden ein wichtiges Kriterium ist und Datensicherheit ­gewährleistet“, so Gründer Wolfgang Dittrich mit Blick auf ­die Wettbewerber.

Datalion zündet die zweite Stufe

Das Produkt ist ausgereift und belastbar, heißt es bei den Münchnern. Jetzt soll die zweite Stufe gezündet und das Produkt verstärkt in den Markt gebracht werden. So überlegen die Firmenchefs, ob sie für die Expansion externe Geldgeber an Bord holen sollen, um schnell zu wachsen. Ein denkbarer Weg. Ebenfalls denkbar ist ein Partnersystem, bei dem die ausgewählten Partner die Softwarelösung als Lizenznehmer vertreiben. Datalion würde sich auf die Weiterentwicklung des Produkts fokussieren, beispielsweise Richtung künstliche Intelligenz, und auf den Support. 

DataLion


Peter Hammer
Autor: Peter Hammer

begleitet seit vielen Jahren redaktionell die Agentur-Branche, für die W&V wie auch früher für den Kontakter. Als Ressortleiter wie Redaktionsleiter. Liebt gute Kreation, aber mehr noch interessante und innovative Geschäftsmodelle. Unabhängig von Kanal und Größe. Was ihn immer wieder überrascht: Wie viele spannende Menschen es in der Branche gibt.