W&V Data-Analyse:
Das sind die Aufsteiger-Branchen im Werbemarkt

Während sich die Spendings im Werbemarkt insgesamt immer schneller dem Vorjahresniveau annähern, liegen einige Branchen bereits deutlich über dem durchschnittlichen Branchenminus, wie W&V Data zeigt.

Text: Christiane Treckmann

Während der Gesamtwerbemarkt noch hinterherhinkt, toppen immer mehr Branchen das Vorjahr, allen voran die Softwareanbieter, wie hier Microsoft.
Während der Gesamtwerbemarkt noch hinterherhinkt, toppen immer mehr Branchen das Vorjahr, allen voran die Softwareanbieter, wie hier Microsoft.

Rund acht Prozent liegt der Werbemarkt gegenwärtig noch hinter dem Spendingvolumen des Vorjahreszeitraums zurück. Das zeigen die Zahlen für den aktuell auf W&V Data auswertbaren Zeitraum Januar mit August 2020, basierend auf den Erhebungen unseres Partners Nielsen. Betrachtet man die Entwicklung nach Branchen, ergibt sich ein ziemlich differenziertes Bild.

Zahlreiche Bereiche hinken dem Branchenschnitt noch sehr deutlich hinterher, darunter vom Werbevolumen her große Bereiche wie alkoholfreie Getränke mit minus 31 Prozent, Pkw (-22 %), Reisegesellschaften (-28%) oder Bekleidung (-23%).

Die Top Drei der Aufsteigerbranchen

Aber genauso finden sich Segmente, die ebenfalls deutlich über dem Schnitt liegen und sogar über dem Vorjahreszeitraum Januar mit August liegen. Mit einem Bruttovolumen von rund 129 Mio. Euro in diesem Zeitfenster zu den Top-Branchen gehört hier das Segment der Putz- und Reinigungsmittel. Die Bilanz: 17 Prozent über Vorjahr. Während der zurückliegenden Corona-Monate war das Segment ohnehin als eines der wenigen aufgefallen, die stabil blieben bzw. wo nicht wie beim Gros der Werbungtreibenden die Spendings reduziert wurden. Corona hatte das Bedürfnis der Verbraucher nach Produkten rund um Reinigung und Desinfektion erheblich geschürt.

Ebenfalls positiv in der aktuellen Bilanz schneiden die Segmente Finanzen (Firmenangebote) und vor allem Software ab. Während der Finanzbereich rund 38 Prozent über Vorjahr liegt, steht im Segment Software eine Steigerung von 111 Prozent – so viel, wie in keinem anderen Bereich. Eine Entwicklung, die vor allem auf den gestiegenen Bedarf nach entsprechender Ausstattung im Homeoffice und digitaler Kommunikation zurückzuführen ist.

Wenn Sie sich für die Entwicklungen in anderen Branchen interessieren, können Sie sich auf W&V Data in unseren interaktiven Dashboards die jeweiligen Bereiche samt ihrer Player und den exakten Bruttospendings anzeigen lassen.

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Autor: Christiane Treckmann

Als Redaktionsleiterin von W&V verantwortet Christiane Treckmann die redaktionelle Begleitung von W&V Data, die W&V Reports sowie diverse Sonderprodukte. Ihr Motto: Nutzwert statt Buzzword-Bingo. Ihre Interessen: Menschen, Marken, Medien - analog wie digital.


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